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Röteln bei Kindern: Symptome, Behandlung, Impfung

Zuletzt aktualisiert

21. August 2023

Kategorie

Kind

Röteln Baby und Kinder

Röteln zählen zu den sogenannten Kinderkrankheiten, da zu 90 % Kinder zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr an der Infektion erkranken. Röteln werden durch Viren verursacht und sind ansteckend.

Während bei vielen Betroffenen die Erkrankung fast symptomlos verläuft, leiden einige unter Erkältungssymptomen und dem typischen Ausschlag.

Es gibt keine generelle Impfpflicht gegen Röteln, doch in der Regel werden die meisten Kleinkinder ab 11 Monaten immunisiert. Das ist insofern wichtig, weil eine Übertragung der Erreger auf eine Schwangere für das ungeborene Kind sehr gefährlich sein kann.

Erfahre in diesem Artikel alles Wichtige zum Thema Röteln bei Kindern.

Röteln bei Kindern – Das Wichtigste in Kürze

Was sind Röteln?

Wie sehen Röteln aus?

  • Bei mehr als 50 % aller Infizierten treten überhaupt keine Symptome zu Tage – unabhängig davon, ob es sich um Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche oder Erwachsene handelt.
  • Nur bei ca. 10 % aller Erkrankten zeigen sich zu den oben genannten Beschwerden auch geschwollene und schmerzempfindliche Lymphknoten im Kopf- und Nackenbereich sowie ein für Röteln typischer Hautausschlag.
  • Die hellroten, leicht erhabenen Flecken beginnen hinter den Ohren und ziehen sich über das Gesicht bis hinunter zum Rumpf.
  • Oftmals ist der Röteln-Ausschlag jedoch nur so leicht ausgeprägt, dass er kaum sichtbar wird.
  • In der Regel verschwinden alle Symptome nach drei bis vier Tagen wieder. Die Betroffenen sind jedoch noch immer ansteckend und können die Rötelnviren auf andere Menschen übertragen.
  • Auch Personen, die keine Röteln-Anzeichen hatten, sind Überträger.

Welchen Verlauf können Röteln nehmen?

  • Der Krankheitsverlauf bei Röteln ist im Allgemeinen sehr mild. Auch eine Rötelninfektion bei Säuglingen oder Kleinkindern ist nicht mit einem erhöhten Komplikationsrisiko verbunden.
  • Denn erkrankt eine werdende Mutter an Röteln, so durchdringen die Erreger auch die Plazenta und gelangen zum Fötus.
  • Vor allem pränatale Infektionen innerhalb der ersten Monate führen in den meisten Fällen zu schweren Organschäden beim Fötus oder zum vorgeburtlichen Tod.

Wie werden Röteln festgestellt?

Welche Therapie ist bei Röteln ratsam?

Eine ursächliche Behandlung gegen die Rötelnviren gibt es nicht. Daher steht die symptomatische Therapie im Vordergrund.

Sollten die Symptome nicht innerhalb weniger Tage verschwinden oder sich sogar noch verschlimmern, ist es ratsam, erneut einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.

Röteln vorbeugen durch eine Impfung

Fakten-Check: Ringelröteln

  • Auch wenn die Bezeichnung Ringelröteln das Wort „Röteln“ enthält, so handelt es sich um eine völlig andere Erkrankung.
  • Zwar treten bei den Betroffenen ähnliche Symptome auf und die Erkrankung ist für gesunde Menschen und Nichtschwangere vergleichsweise „harmlos„, jedoch werden Ringelröteln durch das Parvovirus hervorgerufen.
  • Gegen diese Erreger existiert keine Impfung, sodass sich Babys, Kleinkinder und Schwangere nicht schützen können.

Fakten-Check: Unterschied Masern und Röteln

Fazit

Zuletzt aktualisiert am 19. April 2024 um 10:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

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interessante Artikel auf ElternKindTipps:
  • Robert Koch Institut: Röteln RKI-Ratgeber, abgerufen am 16.08.2023
  • Christian Speer, Manfred Gahr, Pädiatrie, Springer Medizin Verlag Heidelberg, 2005
  • Schönau et al., Pädiatrie integrativ, Konventionelle und komplementäre Therapie, Urban & Fischer, München 2005
  • Johannes Forster, DGPI Handbuch, Infektionen bei Kindern und Jugendlichen, Thieme Verlag, Stuttgart 2018

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