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Der Kinderbetten Ratgeber: Träumen, spielen, glücklich sein

Fünf Kinderbetten in einem Raum

Das perfekte Bett für den Nachwuchs finden: Für werdende Eltern ist das beinahe eine Mammut-Aufgabe, denn das Angebot an schönen Kinderbetten ist einfach riesig. Das gilt nicht nur mit Blick auf die unterschiedlichen Bett-Varianten, sondern auch in puncto Qualität.

Welches Kinderbett ist also empfehlenswert? Um diese Frage zu beantworten, sollten Mama und Papa sich vorab in Ruhe überlegen, welches Bett am besten die persönlichen Wünsche und Anforderungen der Familie erfüllt.

Kinderbetten kaufen – eine Checkliste

1. Empfehlung: Kinderbetten aus Massivholz kaufen. Sie sind standfest, sehr robust und daher dem turbulenten Alltag im Kinderzimmer sehr gut gewachsen.

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Massivholzmöbel tragen auch zu einem gesunden Raumklima bei: Sie können die Raumluft filtern und wirken regulierend auf die Temperatur. Dafür sollte das Holz möglichst nur lasiert oder geölt sein – nicht lackiert. Massivholz selbst gibt keinerlei Schadstoffe ab und ist auch für Allergiker gut geeignet.

2. Zertifikate wie das GS-Siegel oder der Hinweis auf speichel- und schweißfeste Farben und Lacke bieten Eltern bei der Kaufentscheidung Orientierung. Das FSC-Siegel zeigt an, dass die verwendeten Hölzer aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammen.

Noch bessere Orientierung, weil strengere Richtlinien, bieten das Umweltzeichen der Bundesregierung Blauer Engel, das eco-INSTITUT  und Das Goldene M der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM).

3. Wie viel darf das Kinderbett kosten? Gerade junge Familien haben nicht selten ein knappes Budget. Daher empfiehlt es sich, den finanziellen Rahmen schon im Vorfeld genau abzustecken. So laufen Eltern mit Blick auf die große Auswahl nicht Gefahr, den zahlreichen Verlockungen zu erliegen.

4. Ein Bett soll praktisch sein und dem Kind zugleich Geborgenheit vermitteln. Es gibt aber auch jede Menge Modelle, die den Kindern zugleich eine oder mehrere Spiel-Komponenten anbieten – etwa mit Rutschen oder Klettermöglichkeiten. Hier sollten Eltern schauen, ob solche „Spezialbetten“ für ihr Kind in Frage kommen.

5. Das schönste Kinderbett nützt nichts, wenn es nicht ins Zimmer passt oder einfach dort zu viel Platz einnimmt. Ausmessen, abmessen: Die genauen Maße des Raums sollten Mama und Papa vorab ermitteln.

Gerade kleine Zimmer benötigen oft zusätzlichen Stauraum. Hier gibt es jede Menge Ideen für Kinderbetten mit Schubladen oder Regalen, die weiterhelfen können.

Zwei Kinderbetten übereinander mit Stauraum

6. Ältere Kinder haben ihren eigenen Geschmack. Bei der Gestaltung des Zimmers und beim Bettenkauf sollten sie daher unbedingt ein Wörtchen mitreden dürfen.

7. Haben Eltern sich für eine Bettkategorie entschieden, dann sollten sie unbedingt auch mögliche Folgekäufe einplanen. Ein hochwertiges Beistellbettchen etwa ist in der Regel nach wenigen Monaten zu klein für das Baby. Möchten Eltern rasche Folgekäufe vermeiden, ist zum Beispiel die Anschaffung eines mitwachsenden Bettes in diesem Fall sinnvoller.

8. Zubehör: Mit dem Kauf eines Kinderbettes allein ist es meist nicht getan. Sofern nicht im Lieferumfang enthalten, gehört eine hochwertige Matratze unbedingt dazu. Auch an die entsprechenden Textilien wie Babyschlafsäcke – bei älteren Kindern Bettdecke und Kissen plus Wäsche – und Bettlaken muss gedacht werden.

Für den Fall, dass die Eltern sich für ein mitwachsendes Bett entscheiden, sollte abgeklärt werden, ob die entsprechenden Umbausets bereits im Preis inbegriffen sind oder nicht.

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9. Sicherheit und Verarbeitung: Dieser Aspekt ist besonders wichtig. Denn ein günstiger Preis allein sollte nicht die Kaufentscheidung bestimmen. Aber auch Kinderbetten, die wenig kosten, können durchaus den hohen Ansprüchen an Kindermöbel gerecht werden.

Vor dem Kauf sollten Eltern generell genau hinschauen. Hochwertige und schadstofffreie Materialien sowie eine saubere Verarbeitung tragen zu einem gesunden und sicheren Schlaf bei.

Scharfe Kanten, abgesplittertes Holz und raue Oberflächen dagegen haben im Kinderzimmer grundsätzlich nichts zu suchen. Das gilt für das Kinderbett ebenso wie für jedes andere Möbelstück. Unangenehmer Geruch kann zudem ein Hinweis auf billige Lacke und Leime sein, die zu viele Schadstoffe ausdünsten.

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Welche Kinderbett-Kategorien gibt es?

Ganz nah am Kind: Beistellbetten

Baby schlaeft im Beistellbett

Beistellbetten werden mit einer Längsseite direkt am elterlichen Bett befestigt, die übrigen drei Seiten sind von Gittern umgeben. Diese Betten unterstützen daher die enge Bindung zwischen Mutter und Kind, dennoch hat das Baby seinen eigenen, sicheren Schlafplatz.

Darüber hinaus sind Beistellbetten ideal für alle Frauen, die gerne stillen möchten: Das mehrfache nächtliche Aufstehen entfällt, Mutter und Baby erhalten rasch wieder den so wichtigen erholsamen Schlaf.

Diese Bett-Modelle sind vom ersten Lebenstag an geeignet, können aber – abhängig von der Größe des Kindes – bereits nach wenigen Monaten als Schlafplatz ausgedient haben; die durchschnittliche Liegefläche dieser Babybetten beträgt etwa 90 x 40 Zentimeter bis 95 x 55 Zentimeter.

Alternativ bieten manche Hersteller ihre Produkte als mitwachsende Betten an. Sie können also zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise als Sitzbank für Kinder oder als Laufstall umfunktioniert werden.

Sicher und geborgen: Gitterbetten

Baby steht in einem Gitterbett

 

Das Gitterbett zählt seit Generationen zu den Klassikern im Kinderzimmer. Gängige Größen der Liegefläche sind 60 x 120 und 70 x 140 Zentimeter; aber auch Zwischengrößen sind je nach Hersteller erhältlich.

Zu den typischen Kennzeichen zählen ein mehrfach in der Höhe verstellbarer Lattenrost sowie oft mehrere Schlupfsprossen. Gitterbetten mit Rollen haben den Vorteil, dass sie zum Beispiel auch als Laufstall eingesetzt werden und in verschiedenen Räumen zum Einsatz kommen können.

Gitterbetten schützen die Kinder vor dem Herausfallen und sind ab Geburt empfehlenswert. Abhängig von der Größe und der Entwicklung des Kindes gilt dies mindestens anderthalb bis zwei Jahre; mit Schlupfsprossen und einer größeren Liegefläche (70 x 140 Zentimeter) auch länger, da das Kind in diesem Fall allein hinein- oder herausklettern kann.

Sind die Kinder drei bis vier Jahren alt, endet meist die Nutzungsdauer des Gitterbettes. Bietet das Bett Umbaumöglichkeiten, so fällt es in die Kategorie der mitwachsenden Betten und kann noch länger zum Einsatz kommen.

Ob die Größe eines Bettes noch ausreicht, können Eltern auch daran erkennen, dass zum Kopf- und Fußende jeweils mindestens zehn Zentimeter Platz bleiben, wenn sich das Kind ausstreckt.

Flexibel und nachhaltig: mitwachsende Kinderbetten

Baby im großen Bett: Beispiel Mitwachsende Kinderbetten

Jedes Kinderbett hat seine Vorteile. Ein Manko ist oft jedoch die begrenzte Nutzbarkeit. Mitwachsende Kinderbetten greifen diesen Aspekt auf und punkten mit Blick auf die Langlebigkeit.

Die meisten mitwachsenden Kinderbetten sind von Beginn an nutzbar und bieten jede Menge Ideen für die Raumgestaltung. Dank flexibler Umbaumöglichkeiten lässt sich die Nutzungsdauer deutlich verlängern. Abhängig vom jeweiligen Modell sind mitwachsende Betten meist bis zum fünften oder sechsten Lebensjahr geeignet, mit Hilfe von Erweiterungssets zum Teil bis zum Ende der Grundschulzeit oder noch länger.

Höhenverstellbare Lattenroste und Schlupfsprossen zählen zu den häufigsten Merkmalen dieser Bettenkategorie. Denkbar ist auch der Umbau zum Juniorbett oder zu anderen Kindermöbeln wie Sofa oder Schülerschreibtisch.

Die Bezeichnung „Ausziehbetten“ gilt für die mitwachsenden Modelle, deren Länge sich variabel einstellen lässt. Je nach Hersteller sind diese Betten zum Teil erst für Kinder gedacht, die bereits ohne Gitterseiten auskommen. Dafür können solche Ausziehbetten auch von Heranwachsenden und Jugendlichen genutzt werden. Die veränderten Maße sollten Eltern bei der Platzierung im Kinderzimmer unbedingt berücksichtigen.

Schlafen und spielen: Halbhochbetten

Im Gegensatz zu „echten“ Hochbetten, die nicht selten eine Höhe von 180 Zentimetern aufweisen, befindet sich die Liegefläche bei sogenannten Halbhochbetten meist bei etwa 115 Zentimetern. Auf diese Weise entsteht unterhalb des Bettes wichtiger Stauraum – speziell in kleinen Kinderzimmern ein wichtiger Pluspunkt. Bei Zimmern mit Dachschräge sollte der Platz vorab genau bemessen werden.

Mit einer Länge von bis zu zwei Metern bieten halbhohe Betten auch älteren Kindern ausreichend Platz zum Schlafen.

Der Zugang zum Bett wird über eine kleine Leiter ermöglicht. Stabilität und Sicherheit erfordern an dieser Stelle besonderes Augenmerk. Beim Kauf sollten Eltern auf Siegel wie die Euro-Norm EN 747 sowie das GS-Siegel achten.

Das Mindestalter für die Nutzung eines solchen Bettes liegt laut Experten bei sechs Jahren. Frühestens dann haben die Kinder die notwendige Reife. Letztlich entscheidend ist jedoch die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Ein zusätzlicher Rausfallschutz kann gerade zu Beginn ein Plus an Sicherheit bieten.

Auch halbhohe Betten erfüllen das Kriterium der Langlebigkeit, meist lassen sie sich zum herkömmlichen Einzelbett umbauen. Für die Kleinsten sind diese Betten jedoch nicht geeignet.

Mit Zubehör wie etwa einer Rutsche ist der Übergang zum Spielbett oft fließend.

Hochbetten: Platz auf engstem Raum

Hochbetten sind echte Platzwunder und bieten Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten auch auf engem Raum. Von Hochbetten ist die Rede, wenn sich die Liegefläche mindestens in einer Höhe von 150 Zentimetern befindet, sie kann abhängig vom Hersteller jedoch auch höher liegen.

Der Raum unterhalb des Bettes lässt sich nicht nur – wie bei einem Halbhochbett – als Stauraum nutzen, sondern bietet je nach Höhe des Bettes sogar Platz für einen Arbeitsplatz mit Schreibtisch oder andere Möbel wie Kleiderschrank oder Kommode. Bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes sollte der Abstand zum Bett so groß sein, dass das Kind darunter stehen kann.

Der Abstand zur Zimmerdecke muss so gewählt werden, dass das Kind auf jeden Fall gerade im Bett sitzen kann, ohne sich den Kopf zu stoßen – mindestens 80 Zentimeter.

Alle Sicherheits- und Qualitätsempfehlungen, die für das Halbhochbett gelten, sind für das Hochbett, aufgrund der höheren Verletzungsgefahr, in besonderem Maße relevant. Das betrifft speziell das Alter der Kinder beziehungsweise ihre individuelle Reife. Die Liegefläche eines Hochbettes entspricht in aller Regel der eines normalen Einzelbettes. Wenn das Hochbett nicht mehr benötigt wird, kann es zumeist auch als solches genutzt werden.

Entspannter schlafen hoch zwei: Stockbetten

Geschwister im Kinderzimmer mit Stockbett

Auch Stockbetten sind ausgesprochen platzsparend und bieten sich vor allem dann an, wenn zwei oder sogar drei Kinder sich ein Zimmer teilen. Stockbetten sind im Grunde Einzelbetten, die übereinander stehen; das gängige Maß ist eine Liegefläche von 90 x 200 Zentimetern. Der Zugang ins obere Bett beziehungsweise in die oberen Betten erfolgt über eine Leiter.

Auch beim Stockbett gilt die Maßgabe: Sicherheit geht vor. Kinder unter sechs Jahren sollten auf dem oberen Liegeplatz nicht schlafen dürfen, ebenso wenig wie Kinder, die von ihrer Entwicklung her die Gefahren beim Klettern noch nicht richtig abschätzen können.

Hochwertige Verarbeitung, eine sichere Befestigung: Beim Kauf von Stockbetten sollten Eltern darauf achten, dass die Produkte die Kriterien der entsprechenden Euro-Normen erfüllen. Der Abstand der oberen Liegefläche zur Decke sollte mindestens 80 Zentimeter betragen; die Kinder müssen aufrecht im Bett sitzen können, ohne dass sie sich an der Zimmerdecke stoßen.

Zusammen kuscheln, besser schlafen: Geschwisterbetten

Zwei Brüder im Geschwisterbett

Unter den Begriff Geschwisterbetten fallen alle Betten, die von zwei oder mehr Kindern gemeinsam genutzt werden. Das können entsprechend große, gemeinsame Betten sein, aber auch Stock- und Etagenbetten zählen zu dieser Kategorie.

Etagenbetten werden hier auch gerne über Eck aufgebaut, je nach Hersteller ist die untere Liegefläche deutlich größer als die obere. Bisweilen wird der Begriff Geschwisterbetten auch für Einzelbetten verwendet, die nebeneinander oder über Eck im Kinderzimmer stehen.

Gemeinsame Geschwisterbetten sollten den Kindern ausreichend Platz bieten, also zum Beispiel eine Breite von 120 oder 140 Zentimetern aufweisen. Sie müssen so gestaltet sein, dass jüngere Kinder nicht Gefahr laufen, aus dem Bett herauszufallen und entsprechend abgesichert werden.

Aus Sicherheitsgründen empfehlen Fachleute allerdings, dass Babys und Kleinkinder ohnehin mindestens bis zum vollendeten ersten Lebensjahr allein in ihrem eigenen Bett schlafen.

Schlafen mal anders: Alternativen zu klassischen Kinderbetten

Montessori-Bett: Freiraum von Anfang an

Kind mit Kuscheltier auf Montessori Bett

Im Gegensatz zu klassischen Baby- oder Kinderbetten sind Montessori-Betten fast ebenerdig. Die Bezeichnung geht zurück auf Maria Montessori, eine italienische Reformpädagogin, die dafür plädierte, Kindern von Beginn an ausreichend (Bewegungs-)Freiheit einzuräumen.

Diesem Ansatz zufolge soll es ihnen ermöglicht werden, auch ihr Bett so früh wie möglich selbstständig zu erreichen und zu verlassen. Montessori-Betten haben einen bodennahen Lattenrost, der zugleich die Belüftung der Matratze gewährleistet.

Diese Betten sind für Kinder ab etwa zweieinhalb Jahren geeignet. Bei Bedarf können Eltern die Montessori-Betten, trotz der niedrigen Höhe, mit einem Rausfallschutz versehen. Ganz sollte dieser das Bett jedoch nicht umranden, da dies sonst dem pädagogischen Ansatz der Betten widerspricht.

Montessori-Betten bieten den Kindern viel Raum für Selbstständigkeit. Eltern können sich zudem bequem zu ihrem Kind kuscheln. Aus diesem Grund bieten Betten dieser Kategorie mit Abmessungen von 90 oder 140 x 200 Zentimetern von vornherein meist mehr Platz.

Da Kleinkinder ihr Bett unbemerkt jederzeit verlassen können, müssen Eltern jedoch unbedingt darauf achten, dass das Kinderzimmer absolut babysicher ist. Das gilt für Steckdosen, Kleinteile und andere mögliche Gefahrenquellen. Gegebenenfalls sollte die Zimmertür mit einem Schutzgitter abgesichert werden, damit das Kind nicht unbeaufsichtigt in andere Räume gelangen kann.

Hausbetten: Schlafkomfort trifft Spielfaktor

Hausbett mit Dekoration

Hausbetten sind im Grunde eine Variante der Montessori-Betten. Diese bodennah gestalteten, ausgefallenen Kinderbetten sind mit einer stabilen Giebelkonstruktion versehen, die von Kindern und Eltern mit Hilfe von Decken, Tüchern und vielem mehr nach Belieben zu einer kuscheligen Schlaf- und Spielhöhle gestaltet und dekoriert werden kann.

Hausbetten gibt es in verschiedenen Größen. Neben großzügigen Betten mit einer Breite von 90 Zentimetern und mehr und einer Länge von 200 Zentimetern sind auch kleine Varianten erhältlich, zum Beispiel mit 60 x 120 oder 70 x 140 Zentimetern.

Gerade bei jüngeren Kindern sollten Eltern hier jedoch einen Rausfallschutz einplanen.

Zu einem späteren Zeitpunkt lässt sich die Giebelkonstruktion wieder entfernen, sodass sich aus dem Hausbett ein herkömmliches Einzelbett machen lässt. Befindet sich das Kinderzimmer unter einer Dachschräge, sollte dies aufgrund der Höhe der Hausbetten bei der Wahl des Standortes berücksichtigt werden.

Fast wie unter freiem Himmel im Tipi Bett

Junge mit Buch im Tipi Bett

Tipi-Betten sind Schlafplatz und Rückzugsort in einem. Dank der Giebelkonstruktion aus Holz wird aus diesem bodennahen Bett rasch ein gemütliches Zelt, das zum Träumen und Spielen einlädt. Ebenso wie ein Hausbett bietet auch das Tipi-Bett zahllose Möglichkeiten zum Gestalten und Dekorieren.

Kleinere Betten mit einer Liegefläche von 70 x 140 Zentimetern sind bereits für Kinder ab einem Alter von anderthalb Jahren konzipiert. Wie bei allen anderen bodennahen Betten gilt an dieser Stelle jedoch: Das Zimmer sollte unbedingt abgesichert werden, um eine Gefährdung des Kindes durch Kleinteile oder Steckdosen zu vermeiden.

Größere Betten können später ebenfalls ganz einfach umgenutzt werden, in dem die Giebelkonstruktion wieder entfernt wird. Die Höhe des Giebels muss bei der Wahl des Standortes beachtet werden.

Hoch hinaus im Baumhausbett

Eine eigene Höhle zum Schlafen, Spielen und Kuscheln – hoch oben in den Baumwipfeln: Welches Kind hat nicht schon einmal von einem eigenen Baumhaus geträumt?

Baumhausbetten greifen diesen Kinderwunsch gestalterisch auf. Optisch erinnern sie an Hausbetten, wenngleich sich hier in der Regel nicht nur eine Giebelkonstruktion findet, sondern auch die Seiten entsprechend dem realen Vorbild angepasst sind.

Baumhausbetten stehen zumeist auf einer stabilen Stelzenkonstruktion, die eine dem Alter seiner Nutzer angepasste Höhe aufweist. Bei Baumhausbetten für jüngere Kinder befindet sich die Liegefläche beispielsweise auf einer Höhe von etwa 65 Zentimetern, sie kann aber auch deutlich höher ausfallen, etwa bei Baumhausbetten, die als Stockbetten für zwei Kinder ausgelegt sind.

Der Zugang zur Liegefläche erfolgt über eine stabile Leiter. Durch weiteres Zubehör wie eine Rutsche oder Klettermöglichkeiten ist auch hier der Übergang zum Spiel- und Abenteuerbett fließend.

Aus Sicherheitsgründen ist eine Nutzung von Baumhausbetten – ebenso wie die von Halbhoch- und Hochbetten – erst ab dem Schulalter zu empfehlen. Und auch dann ist eine Berücksichtigung der individuellen Reife des Kindes vonnöten.

Manche Hersteller setzen auf Baumhausbetten, die nicht auf Stelzen stehen, sondern die erhöhte Liegefläche durch einen Unterbau aus mehreren Schubkästen und Regalen erreichen. In diesem Fall ist keine zusätzliche Leiter erforderlich.

Da Baumhausbetten sowohl durch die erhöhte Liegefläche als auch durch die zusätzliche Dachkonstruktion eine deutlich größere Gesamthöhe aufweisen, sollte der künftige Standort exakt ausgemessen werden.

Spielbett und Abenteuerbett

Verkleidetes Mädchen im Spielbett bzw. Abenteuerbett

Schlafen, spielen, toben: Die Kategorie der Spiel- und Abenteuerbetten umfasst alle Betten, die nicht nur eine entspannte Nachtruhe ermöglichen, sondern bei denen der Spielfaktor eine wichtige Rolle einnimmt.

So kann ein Spielbett ein herkömmliches Einzelbett in unterschiedlichen Größen sein, bei dem die Optik an ein bestimmtes Thema angelehnt ist. Typische Beispiele sind das Bett im Rennauto-Design oder als Feuerwehrfahrzeug. Diese Betten sind mit einer entsprechenden Liegefläche für Kinder etwa ab vier Jahren geeignet, verbunden mit einem Rausfallschutz gegebenenfalls auch früher.

Aber auch Hoch- oder Halbhochbetten werden mit Hilfe passender Textilien und Sets zur Ritterburg oder zum Prinzessinnenschloss umfunktioniert. Eine zusätzliche Rutsche oder sogar Klettermöglichkeiten und eine Hängematte machen das Bett zu einem Abenteuerspielplatz. Hier wird allerdings ein Mindestalter von sechs Jahren empfohlen.

Eltern, die sich für ein solches Bett entscheiden, sollten auf jeden Fall die räumliche Situation im Kinderzimmer beachten: Wo mehr gespielt und getobt wird, ist auch mehr Platz erforderlich. Außerdem ist es sinnvoll, dass sich die vielen Extras bei Bedarf wieder entfernen lassen. Hat das Bett eine ausreichende Liegefläche, kann es dann später als Jugendbett genutzt werden.

Praktisch: Ein Kinderbett mit Stauraum

Kinderbett bzw. Stockbett mit Stauraum

Gerade auf engem Raum kommt es oft auf jeden Quadratmeter an. In diesem Fall lohnt sich die Anschaffung eines Kinderbettes mit Stauraum. Es gibt verschiedene Bettentypen, die diesen Anforderungen gerecht werden.

Klassische Funktionsbetten sind Einzelbetten, die über einen Unterbau mit Schubkästen oder Regalen verfügen. Die Liegefläche entspricht zumeist der eines Jugend- oder Erwachsenenbettes und ist leicht erhöht. Diese Betten sind dann eher für größere Kinder geeignet.

Auch Halbhochbetten bieten jede Menge Stauraum, ebenso die Hochbetten. Hier finden in der Regel nicht nur Kisten und kleine Regale Platz; unterhalb der Liegefläche können sogar ein Arbeitsplatz oder größere Schränke platziert werden. Nicht zuletzt bieten auch Stockbetten die Möglichkeit, den vorhandenen Raum optimal auszunutzen. So reicht der Platz unterhalb des unteren Bettes oft aus, um Schubladen oder kleine Fächer unterzubringen.

Sicherer Schlaf im Urlaub: das Reisebett

Reisebett: Vater schläft mit Baby in Hängematte

Wer mit dem Nachwuchs in den Urlaub fährt, für den ist ein Reisebett eine lohnende Anschaffung. Diese tragbaren Schlafplätze lassen sich handlich zusammenpacken und gut im Auto oder Zug verstauen.

Reisebetten bestehen meist aus einem Metallgestänge mit Kunststoffgewebe, die typische Größe liegt bei 60 x 120 Zentimetern. Hier finden Babys und Kleinkinder bis zu einem Gewicht von etwa 15 Kilogramm Platz. Eine Faltmatratze gehört in der Regel zum Lieferumfang. Auch als Schlafplatz zum Beispiel bei den Großeltern sind Reisebetten gut geeignet.

Alternativ verfügen einige Modelle über einen Ein- und Ausstieg, der mit Hilfe eines Reiseverschlusses geöffnet und verschlossen werden kann.

Ein sogenannter Reisebett-Einhang ermöglicht jüngeren Babys das Schlafen in erhöhter Liegeposition. Außerdem gibt es Zubehör wie Wickelauflage oder Taschen.

Reisebetten mit größerer Liegefläche können auf Reisen als Laufstall genutzt werden.
Sogenannte Pop-Up-Reisebetten sind eine extrem leichte Alternative, etwa auf Flugreisen. Sie öffnen sich nach dem Herausnehmen allein und lassen sich später einfach wieder zusammenlegen.

Da Reisebetten nicht über einen stabilen Lattenrost verfügen, sollten sie nur als kurzfristige Lösung im Urlaub zum Einsatz kommen. Sobald Babys größer und schwerer werden, stoßen sie rasch an ihre Belastungsgrenze.

Kinderbetten Ratgeber: Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet

Die Anschaffung des ersten Kinderbettes ist etwas besonderes. Die Kleinen werden viel Zeit darin verbringen und deshalb ist es den meisten Eltern auch sehr wichtig, vorab viel Zeit in die Recherche nach dem passenden Bett zu investieren.

Immer wiederkehrende Fragen sind u.a.: Ab wann ein Kinderbett gekauft werden sollte? Ab wann lohnt sich ein Kinderbett ohne Gitter? Gibt es ein Kinderbett was mitwächst? Ab wann sollte man das Kinderbett wechseln?

Ein Teil der Fragen wurde bereits im obigen Text geklärt. Weiteren wichtige Fragen sollen nun abschließend kurz und knapp beantwortet werden.

Elternbett oder eigenes Kinderbett: Darum wollen Kinder bei den Eltern schlafen

Elternbett oder in eigene Kinderbetten schlafen?

Kinder suchen die Nähe ihrer Eltern – auch nachts. Mit Blick auf die Evolutionsgeschichte ist das nicht verwunderlich. Denn die Nähe der Eltern bietet Schutz, Wärme und Geborgenheit. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Gemeinsames Kuscheln sorgt bei Kindern – und Eltern – für mehr Entspannung; auch auf das nächtliche Stillen wirkt sich die Nähe zur Mutter positiv aus.

Dennoch: Bei der Frage, wo das Baby am besten schlafen soll, scheiden sich oft die Geister. In der unmittelbaren Nähe der Eltern, aber in seinem eigenen Bettchen:

Diese Empfehlung für Babys im ersten Lebensjahr wird von Fachleuten vor allem mit Blick auf den Plötzlichen Kindstod vielfach und nachdrücklich ausgesprochen. Und sie ist demzufolge eine der Hauptgründe, weshalb Eltern auf das gemeinsame Schlafen im Familienbett verzichten.

Mittlerweile mehren sich jedoch Stimmen, die das Familienbett mit Blick auf den Sicherheitsaspekt nicht generell ablehnen. Einer Studie des britischen Forschers Peter Blair von 2014 zufolge, ist das Schlafen im gemeinsamen Bett nur unter bestimmten Voraussetzungen gefährlich.

Zu den Risikofaktoren des Plötzlichen Kindstods, die unbedingt ausgeschlossen werden sollten, zählen demnach etwa dicke Decken und zu weiche Matratzen sowie bestimmte Erkrankungen der Eltern wie Depressionen, die Einnahme von Medikamenten sowie Drogen, Zigarettenkonsum und Alkohol.

Wer seine Kinder häufig mit im eigenen Bett schlafen lässt, braucht sich übrigens nicht zu sorgen, dass sie dadurch zu sehr verwöhnt werden. Spätestens mit Beginn der sogenannten Autonomiephase – also etwa ab drei Jahren – hat der Nachwuchs Experten zufolge von sich aus das Bestreben, alleine in seinem eigenen Bett zu schlafen.

Welche gängigen Kinderbett-Maße gibt es?

Gängige Maße für Gitter- und Kinderbetten sind 60 x 120 Zentimeter beziehungsweise 70 x 140 Zentimeter. Sobald die Kinder zu groß für diese Betten sind, steigen die meisten Eltern direkt auf die „große“ Größe um. Damit gemeint sind klassische Jugend- und Erwachsenenbetten mit einer Liegefläche von 90/100 x 200 Zentimetern.

Welches Kinderbett in welchem Alter?

  • von Geburt an: Beistellbetten und Gitterbetten mit einer Liegefläche von 60 x 120 oder 70 x 140 Zentimetern sind von Geburt an sehr gut geeignet; das gilt auch für zahlreiche Bett-Varianten aus der Kategorie der mitwachsenden Kinderbetten.
  • sechs Monate bis etwa zwei Jahre: Gitterbetten in den genannten Größen und mitwachsende Betten bleiben auch in diesem Alter die meistgewählte Option. Der Abstand zu Kopf- und Fußende sollte jeweils zehn Zentimeter nicht unterschreiten. Spätestens, wenn die Kinder zwei Jahre alt sind, haben reine Gitterbetten ohne Schlupfsprossen ausgedient.
  • zwei bis drei Jahre: Eine Liegefläche von 70 x 140 Zentimetern bleibt in aller Regel ausreichend; wichtig in dieser Altersgruppe ist es, Kindern den selbstständigen Zugang zum Bett zu ermöglichen, zum Beispiel durch Schlupfsprossen. Es folgt nach und nach der Abschied von den Gitterseiten.
  • vier bis sechs Jahre: Je nach Größe des Kindes kommen Betten mit einer Liegefläche von 70 x 140 Zentimetern oder größer in Frage, zum Beispiel 70 x 160 Zentimeter.
  • ab sechs Jahren: Mit dem Eintritt ins Schulalter lohnt sich die Anschaffung eines großen Bettes mit einer Länge von 90/100 x 200 Zentimetern.

Ab wann ist ein Kinderbett ohne Gitter empfehlenswert?

Ab wann Kinderbetten ohne Gitter?

In den ersten zwei Lebensjahren sind die meisten Kinder in einem Gitterbett gut aufgehoben. Sobald der Aktionsradius steigt, Kinder mobiler werden und gerne allein ins Bett klettern möchten und wieder hinaus, sind Schlupfsprossen eine gute Alternative.

Im Alter von drei bis vier Jahren haben die Gitterseiten dann langsam ausgedient. Einen fixen Zeitpunkt dafür gibt es jedoch nicht, entscheidend ist die Entwicklung jedes einzelnen Kindes.

Kinderbetten mit Rausfallschutz

Sind Eltern unsicher, ob ihr Kind auch ohne Gitter bereits sicher in seinem Bett schlafen kann, hat sich die Anbringung eines Rausfallschutzes bewährt. Er ist nicht so hoch wie ein Gitter und sichert einen Teilbereich der Ausstiegsseite ab – dennoch kann das Kind den Schlafplatz allein verlassen.

So ein Rausfallschutz kann separat erworben und flexibel am jeweiligen Bett befestigt werden. Manche Betten verfügen alternativ über einen festen Rausfallschutz. Diese Art der Sicherung ist vor allem dann wichtig, wenn Eltern sich für den Umstieg auf ein Halbhoch- beziehungsweise auf ein Hochbett entscheiden.

Was sind Juniorbetten?

Juniorbetten sehen aus wie klassische Einzelbetten – nur im Kleinformat. Viele mitwachsende Betten lassen sich durch das Entfernen der Gitterseiten zu einem Juniorbett umbauen. Die Liegefläche hat in der Regel eine Größe von 70 x 140 Zentimetern.

Wenn der Platz fehlt: Kinderbetten für kleine Zimmer

Beispiel Kinderbetten für kleine Kinderzimmer

Sind die Quadratmeter im Kinderzimmer knapp bemessen, sollten Eltern auf Kinderbetten mit viel Stauraum zurückgreifen. Dafür stehen Betten aus verschiedenen Kategorien zur Verfügung.

Halbhochbetten schaffen deutlich mehr Platz, da unterhalb der Liegefläche kleine Schränke, Kisten oder Schubladen untergebracht werden können. Ist das Zimmer sehr klein, leisten ab einem entsprechenden Alter der Kinder Hochbetten sehr gute Dienste – vorausgesetzt, die Deckenhöhe lässt dies zu. Teilen sich zwei oder mehrere Kinder ein Zimmer, sind Stockbetten eine sehr gute Lösung.

Kinderbetten ohne Schadstoffe

Gesunder Schlaf ist wichtig. Daher legen viele Eltern großen Wert auf hochwertige Möbel und ein gutes Raumklima. Kinderbetten aus Massivholz sind diesbezüglich die beste Alternative. Siegel wie das FSC-Zertifikat weisen auf Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft hin.

Wichtig sind darüber hinaus schadstofffreie sowie schweiß- und speichelfeste Farben und Lacke. Die Einhaltung hoher Standards bei der Herstellung sowie die ökologische Unbedenklichkeit gewährleisten auch „Der Blaue Engel“, das Umweltzeichen der Bundesregierung und Das Goldene M der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM)

Welcher Lattenrost ist für ein Kleinkind geeignet?

Es ist wichtig, dass die Matratze auf jeden Fall auf einem Lattenrost aufliegt, nicht auf einer einfachen Platte. Denn der Lattenrost gewährleistet eine ausreichende Belüftung und schützt vor Schimmel.

Am besten geeignet ist der klassische Federholzrahmen, auf dem die einzelnen Leisten fest montiert sind. Für das Kinderbett kann aber auch ein Rollrost verwendet werden. Dabei handelt es sich um einen Lattenrost, dessen Leisten durch flexible Kunststoffbänder verbunden sind. Seinen Namen trägt dieser Lattenrost, da er sich einfach zusammenrollen lässt.

Was macht eine gute Matratze aus?

Eine Matratze für Kinder sollte weder zu fest noch zu weich sein. Optimal ist es, wenn die Kinder im Liegen maximal drei Zentimeter einsinken. Die meisten Kindermatratzen bestehen aus Schaumstoff, der auch für allergiegefährdete Kinder bestens geeignet ist. Alternativ werden Materialien wie Latex, Kokos sowie Naturhaar verwendet. Auf jeden Fall sollte sich der Bezug abziehen und waschen lassen.

Nicht nur beim Kinderbett, auch bei der Matratze ist das Thema Schadstofffreiheit wichtig. Hier lohnt ebenfalls ein Blick auf die von Herstellerseite ausgewiesenen Siegel.
Um zu starkes Toben und Hüpfen auf Halbhoch- und Hochbetten zu vermeiden, sollten Eltern dort übrigens auf Federkernmatratzen verzichten.

Was kosten Kinderbetten?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, denn beim Kauf spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Betten aus Massivholz sind zumeist kostspieliger, dafür aber robuster, langlebiger und nachhaltiger. Auch mitwachsende Betten haben nicht selten einen höheren Preis, dafür sind sie deutlich länger nutzbar.

Spiel- und Abenteuerbetten beispielsweise lassen sich preislich nur schwer mit einem schlichten Einzelbett vergleichen. Nicht zuletzt ist der Lieferumfang entscheidend: Viele Hersteller bieten komplette Sets, in denen bereits die Umbaumaterialien sowie Matratze und weitere Textilien enthalten sind.

Als Orientierungshilfe gilt in etwa: Beistellbetten sind für durchschnittlich 100 bis 150 Euro erhältlich, klassische Gitterbetten je nach Ausstattung für 100 bis 200 Euro. Halbhoch- und Hochbetten sowie Spiel- und Abenteuerbetten bewegen sich preislich meist zwischen 300 und 1200 Euro. Sowohl nach oben als auch nach unten gibt es in allen Kategorien jedoch großen Spielraum.

Weiterführende Informationen zum Thema Kinderbetten


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