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Readly im Test – Lohnt sich die Zeitschriften-Flat für Familien?

Readly Test Angebot Flatrate
Advertorial: Dieser Beitrag ist Werbung für Readly und enthält Affiliate-Links. Das Testergebnis wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

Das schwedische Unternehmen Readly bietet mehr als 5.000 Printmagazine und Zeitungen in digitaler Form, die per Browser oder App gelesen werden können. Bei diesem Angebot handelt es sich um eine Flatrate, vergleichbar mit Netflix oder Spotify. Vielleser bekommen für 9,99 Euro im Monat eine umfangreiche Auswahl.

ElternKindTipps hat sich Readly genau angeschaut und getestet, ob sich das Abo auch für Familien lohnt.

Die Kosten: 9,99 Euro für einen Readly Familien-Account

Die Kostenstruktur ist bei Readly ganz einfach. Der erste Monat kostet 0,99 Euro. Danach bezahlen Kunden 9,99 Euro pro Monat. Keine abgestuften Abos, keine Extrakosten, keine Mindestvertragslaufzeit. Gezahlt wird per PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift.

Das Abo verlängert sich automatisch, kann aber jederzeit gekündigt werden.

Für ElternKindTipps-Leser gibt es derzeit ein spezielles Angebot, bei dem ihr Readly 2 Monate lang für 1,99 Euro testen* könnt.

Für Familien interessant: In einem Readly-Account lassen sich fünf Profile anlegen. Bis zu fünf Familien-Mitglieder können also auf fünf Geräten gleichzeitig lesen.

Readly Test und Angebot

Readly Angebot*

Die Technische Umsetzung & Bedienbarkeit

Es wurde jeweils die Bedienung und Lesbarkeit im Browser auf einem 12-Zoll iPad, einem 8-Zoll Android-Tablet sowie auf einem 5-Zoll Android-Smartphone getestet.

Die Inhalte ließen sich auf allen Geräten gut konsumieren.

Das Blättern durch die Zeitschriften läuft flüssig. Man kann gezielt nach Inhalten suchen, Lesezeichen setzen, den Text zoomen und einzelne Seiten teilen.

Die Navigation in der App geht nach kurzer Eingewöhnung schnell von der Hand. „Empfehlungen“, „Neueste Ausgabe“ oder „Favoriten“ anderer Leser lassen sich per Schnellzugriff bequem durchstöbern und bei Bedarf auch offline lesen.

Dazu kommt ein aufgeräumter „Meine Inhalte“-Bereich, in dem der Leser nach „Favoriten“, „Downloads“, „Kürzlich Gelesen“ oder nach „Lesezeichen“ sortieren kann.

In der Readly-App kann man zudem Kreuzworträtsel und Sodokus lösen, es gibt eine Jugendschutz-Funktion und es lassen sich Titel verbergen.

Wenn man seine Magazine gemütlich auf der Couch oder im Liegestuhl am Strand lesen möchte, macht allerdings das Lesen auf einem Tablet am meisten Spaß. Magazine sind ursprünglich für ein größeres Format gedacht und dies wird deutlich, wenn man auf kleinen Smartphone-Displays liest. Ohne Zoomen geht es dann kaum.

Das Readly Angebot: Hochwertige Zeitschriften vs. zu viel Klatschmagazine

Über 5000 Magazine und Zeitschriften. Das hört sich erst einmal sehr viel an, relativiert sich aber etwas, wenn man die Suche auf die deutsche Sprache eingrenzt. Dann sind es immer noch über 1000 Titel.

Davon gehört wiederum eine Vielzahl der Magazine in die Kategorie der Klatsch-Presse, die aus unserer Sicht keinerlei Mehrwert bieten.

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Blendet man diese Hefte allerdings aus, finden sich in den verschiedenen Kategorien noch zahlreiche Qualitätsmagazine, für die sich das Readly-Abo allemal lohnt.

Hier ein paar Beispiele:

  • Spektrum Magazine
  • National Geographic
  • EULENSPIEGEL
  • Forbes
  • Time Magazine (engl.)
  • The European
  • Didacta – Magazin für lebenslanges Lernen
  • Damals – Das Magazin für Geschichte
  • Natur
  • Rolling Stone
  • Gitarre & Bass
  • Psychologie Heute
  • Professor Dietrich Grönemeyer
  • Women’s Health / Men’s Health
  • RUNNER’S WORLD
  • ADAC Reisemagazin
  • c’t Magazin
  • connect
  • Börse Online

Dies ist natürlich eine sehr subjektive Auswahl. Ob das Richtige für einen dabei ist, kann man aber schnell selbst prüfen. Das geht auch vorab ohne Abo:

Readly Finde deine Magazine

Readly – Finde deine Magazine*

Lohnt sich das Angebot speziell für Familien?

Klare Antwort: Es kommt darauf an!

Speziell für Familien mit jüngeren Kindern bis circa 8 Jahren ist das Angebot eher ernüchternd. In der Kategorie „Für Kinder“ werden nur vier aktuelle deutschsprachige Magazine aufgelistet. Die Kinderzeitung der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) sei hier beispielhaft genannt.

In der Kategorie „Für Teenager“ sieht es ähnlich dünn aus. Im Angebot für Jugendliche sind hier beispielsweise die Bravo, Kick-It (Fußball-Heft) oder das Sience-Fiction-& Fantasymagazin Geek!

Wissensmagazine wie Zeit Leo, GEOlino oder National Geographic KIDS sucht man leider vergeblich.

Für Eltern und ältere Kinder kann sich das Readly-Abo aber dennoch lohnen.

Zum einen gibt es unter der Kategorie „Familie und Erziehung“ 23 aktuelle Magazine, die sich speziell an Eltern richten.

Readly Kategorie-Familie-&-Erziehung

Readly Kategorie-Familie-&-Erziehung

Zum anderen kommt es ganz auf die individuellen Interessen der einzelnen Familienmitglieder an. In der Readly-App gibt es insgesamt 36 verschiedene Kategorien, so dass jedes Interessengebiet abgedeckt sein dürfte.

Von Auto-Magazinen, DIY-Zeitschriften über Computerspiele-Heften, Hobbys und Heimwerken bis hin zu Kunst, Politik, Wissenschaft oder Sport-Magazinen ist alles in der Readly-App zu finden.

Darunter auflagenstarke Zeitschriften wie Forbes, Women’s Health, auto motor & sport, das c’t-Magazin oder greenLIFESTYLE, aber auch Publikationen für spezielle Interessen wie das Schach-Magazin, die Angler-Zeitschrift Rute & Rolle oder brennpunkt, ein Magazin für Fotografie.

Readly Test: Das Fazit

Readly bündelt die hiesige Zeitschriftenlandschaft in einer übersichtlichen App. Die schier unendliche Auswahl macht es anfangs dennoch schwierig, für sich passende Publikationen zu entdecken. Die Vielzahl an Klatsch-Heften tut ihr übriges dazu und schmälert etwas den ansonsten qualitativ guten Eindruck der App.

Readly ist ein gutes Angebot für jeden, der bereits zwei bis drei Zeitschriften regelmäßig liest oder gerne abonnieren würde. Dazu kann man in vielen weiteren Magazinen einfach querlesen.

Als Familien-Flat lohnt sich Readly insbesondere für Familien mit älteren Kindern, die sich bereits für „erwachsene“ Themen interessieren. Geschichte, Biologie, Sport, Computer etc. Da sollte für jeden etwas dabei sein.

Speziell für jüngere Kinder (bis circa 10 Jahre) ist das Angebot aber zu dünn.

Die technisch saubere Umsetzung der Apps und die faire Preisgestaltung (5 Leser pro Account) für die Vielzahl der enthaltenen Magazine sprechen ebenfalls für das Readly-Angebot.

Der erste Monat kostet zudem nur knapp 1 Euro (für kurze Zeit 1,99 Euro für 2 Monate). Man kann also risikolos testen. Und selbst die regulären 9,99 Euro im Monat ohne Mindestlaufzeit sind ein gutes Angebot.

Ob sich das Abo lohnt, ist dann letztlich eine höchst individuelle Entscheidung und hängt stark von den Interessen der einzelnen Leser ab.

Also einfach mal testen!

Vorteile:

  • Günstig
  • Kein Papierverbrauch
  • Familien Account
  • Jederzeit kündbar
  • Gute Mobile-App
  • Offline lesen
  • Ältere Ausgaben verfügbar

Nachteile:

  • Zu viele Klatsch-Magazine
  • Es fehlen bekannte Magazine wie Spiegel, Stern, Focus, kicker
  • Nutzung am Handy nur mit Zoomen möglich
  • Nur ganz wenige Tageszeitungen

[*Affiliate Links: Kaufst du über einen dieser Links, werden wir mit einer kleinen Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten & du unterstützt zugleich unsere Arbeit. Herzlichen Dank. ]


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