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Waschmaschinen-Test: Stiftung Warentest kürt sparsame Testsieger

Zuletzt aktualisiert

6. November 2023

Kategorie

Testberichte

Waschmaschinen-Test

Speziell in einem Familienhaushalt gibt es Geräte, deren Bedeutung erst dann im Ganzen ersichtlich wird, wenn sie einmal nicht funktionieren. Die Waschmaschine ist auf jeden Fall eines davon.

Dreckige Lätzchen, mit Lehm verschmierte Buddelhosen, Ketchup auf dem Lieblingsshirt: Eine Waschmaschine muss verlässlich laufen, sollte nicht zu viel Kosten und im Idealfall auch noch sparsam sein. Soweit die Wunschvorstellung. Doch wie sieht es in der Realität aus?

Im jährlich stattfindenden Waschmaschinen-Test wollte Stiftung Warentest das ganz genau wissen und hat erneut aktuelle Waschmaschinen auf den Prüfstand gestellt.

ElternKindTipps hat die Ergebnisse des Tests für dich zusammengefasst. Außerdem findest du weiter unten (einfach scrollen) im Text unsere Berichte zu älteren Tests. Einige der guten Maschinen sind noch immer im Handel erhältlich.

Die aktuell besten Waschmaschinen sind die drei Testsieger AEG L6FBG51470, Bosch WAN282H34 und Siemens WM14N2G3

Waschmaschinen-Test: die aktuellen Ergebnisse im Überblick

Testergebnis „gut“

Testergebnis „befriedigend“

  • Bauknecht AW 7A3 B (Note: 2,9)
  • Bauknecht BW 719 B (Note: 2,9)
  • Beko WML71465S (Note: 2,9)

Stiftung Warentest 2023: Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Test

Stiftung Warentest testete in der Ausgabe 10/2023 insgesamt 10 Waschmaschinen mit jeweils 7 Kilogramm Fassungsvermögen. Die meisten Maschinen im Test bekommen die Wäsche sauber, aber nicht alle Modelle konnten rundum überzeugen.

Immerhin sechs von zehn Geräte erzielten insgesamt gute Ergebnisse. Den Testsieg holten AEG, Bosch & Siemens.

Größte Schwachpunkte waren zu lautes Schleudern, durchschnittliche Langzeitperformanz und fehlender Schutz vor Wasserschäden.

Waschen und Schleudern können (fast) alle

Das Schleudern klappt bei allen Maschinen „gut“ bis „sehr gut“. Allerdings sind die Modelle von Samsung, Bauknecht, Beko und Sharp dabei besonders laut.

Die Schleuderleistung überprüfte Stiftung Warentest durch das Wiegen der Wäsche vor und nach dem Waschgang. So konnte der verbleibende Wasseranteil bestimmt werden.

Je trockener die Wäsche, desto weniger Energie wird zum Trocknen benötigt – ein nicht zu unterschätzender Aspekt für die Umwelt und deine Stromrechnung!

Grundsätzlich wird die Wäsche bei allen Maschinen sauber. Dennoch bekommen nur 9 von 10 Modellen ein „gut“ für die Waschleistung.

Die Sharp erhielt hier nur ein „befriedigend“. Grund: Im 60°-C Normalprogramm erreichte die Waschmaschine nur eine Waschtemperatur von 41,9°-C. Bosch und Siemens kamen im Vergleich auf 63,7°-C.

Typische Schwachstellen: Spülen, lange Waschzeiten, ungenaue Restlaufanzeige

Ein wiederkehrendes Manko bei Waschmaschinen ist das unvollständige Ausspülen von Waschmittelresten. Beko, Samsung und Sharp wurden in diesem Teilbereich nur mit „ausreichend“ bewertet. Die restlichen Waschmaschinen im Test schnitten hier aber auch nur „befriedigend“ ab.

Laut Stiftung Warentest sind diese Rückstände in der Regel nicht schädlich für die Haut.

Auch die Dauer des Waschvorgangs wurde durchweg bei allen Maschinen bemängelt. Am besten schnitten hier noch Samsung und Sharp ab (beide „befriedigend“). Alle anderen Modelle kamen nicht über ein „ausreichend“ hinaus.

Nerven kann zudem eine ungenaue Restlaufanzeige. „Sehr gut“ schnitten hier nur die Maschinen von Miele und Samsung ab. Wenig verlässlich sind dagegen die Vorhersagen bei LG, Bauknecht und Beko.

Wie lange halten Waschmaschinen durch

Stiftung Warentest kaufte von jedem Testkandidat jeweils drei Maschinen und unterzog sie einer Dauerprüfung. Ohne jegliche Schwächen (Note: 1,0) durchliefen die Geräte von AEG, Bosch, Siemens, Samsung und LG den Dauertest.

Probleme gab es bei Miele. Bei allen drei Test-Exemplaren fiel der Heizstab aus. Dieser sei vom Kundendienst aber recht einfach auszutauschen.

Bei Beko machte ebenfalls der Heizstab zweimal Probleme. Zudem quittierte eine Maschine mit einer Fehlermeldung den Dienst.

Bei den Sharp-Waschmaschinen lösten sich Schienen in der Trommel und es kam zu einem Kurzschluss.

Zuletzt aktualisiert am 23. Februar 2024 um 20:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Schutz vor Wasserschäden

Beim Kauf einer neuen Waschmaschine solltest du daran denken, dass eine Waschmaschine ohne Schwimmerschalter bei Defekt überlaufen kann. Bauknecht und Sharp verzichten auf den Schwimmschalter. Dafür gibt es nur ein „ausreichend“ beim Schutz vor Wasserschäden.

Wer kein Wasser in der Wohnung möchte, sollte diese Modelle lieber meiden oder sie in die Waschküche stellen, wo ein Abfluss im Fußboden vorhanden ist.


Ergebnisse älterer Waschmaschinen-Tests (Stiftung Warentest)

Waschmaschinen-Test-2023

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Sharp ES-HFH814AWC-DE (Note: 2,7)
  • Haier HW80-B14979 (Note: 2,8)
  • Amica WA 484 070 (Note: 3,1

Testergebnis: „mangelhaft“

  • LG F4WV708P2E (Note: 5,0)
  • Samsung WW8GT654ALX (Note: 5,0)

Im Test: 14 Frontlader mit acht bis neun Kilogramm Fassungsvermögen

Eingekauft hat Stiftung Warentest zu diesem Zweck 14 Waschmaschinenallesamt Frontlader mit 1400 oder 1600 Umdrehungen pro Minute.

Die Geräte fassen zwischen acht und neun Kilogramm schmutzige Wäsche – wichtig gerade für Familien mit kleinen Kindern. Zwei Modelle sind dabei laut Herstellerangaben baugleich. Die Preise variieren zwischen 410 Euro und 1600 Euro.

Saubere Sache: Sieben Testsieger punktgleich an der Spitze

Sauber, sparsam und zum Teil sogar recht günstig in der Anschaffung: Neun Waschmaschinen im Test erhalten die Gesamtnote „gut“ und sind damit aus Sicht von Stiftung Warentest empfehlenswert.

Die „eine“ beste Waschmaschine gibt es nicht. Gleich sieben Geräte teilen sich punktgleich den Testsieg.

In puncto Waschleistung stachen vor allem das Modell WAX32M92 von Bosch sowie – baugleich – die WM16XM92 von Siemens hervor.

Das günstigste unter den mit „gut“ bewerteten Geräten ist das Constructa-Modell für 550 Euro.

Bauknecht: unterm Strich die günstigste Kombination

Als Sieger in der Kombination aus niedrigem Kaufpreis, geringen Betriebskosten und gutem Testergebnis kürte Stiftung Warentest das Bauknecht-Modell.

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Denn nicht nur die Anschaffungskosten einer Waschmaschine müssten berücksichtigt werden. Auf Dauer zählten auch die Wasser- und Stromkosten. Zugrunde gelegt wurde im Test ein Zeitraum von zehn Jahren.

Als besonders sparsam mit Blick auf den Verbrauch von Strom und Wasser erwies sich die Miele-Maschine WCI 870 WPS. Dafür müssen Kunden allerdings auch tiefer in die Tasche greifen. Mit einem Preis von 1600 Euro ist dieses Miele-Modell das teuerste im Test.

Zuletzt aktualisiert am 23. Februar 2024 um 8:18 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

LG und Samsung: K.o. im Dauertest

Nicht alle Waschmaschinen im Test lieferten die erwünschten Ergebnisse ab. So etwa die Modelle von LG und Samsung. Beide konnten dem Dauertest nicht standhalten und waren vorzeitig hinüber.

Beim LG-Modell zerbrach das Betongewicht, das die Maschine im Schleudergang stabilisiert. Bei der Samsung-Maschine trat ein Lagerschaden auf. Dafür gab es jeweils die Bewertung „mangelhaft“.

Neues beim Energielabel

Anders als bislang werden Waschmaschinen jetzt nicht mehr den Effizienzklassen A+++ bis D zugeordnet, sondern den neuen Klassen A bis G.

Die Kriterien für die Einstufung hat die Europäische Union dabei verschärft. Die Einteilung in die Effizienzklassen erfolgt jedoch weiterhin ausschließlich aufgrund des Energiesparprogramms. Die anderen Programme werden dabei nicht berücksichtigt. Die sparsamen Programme heißen jetzt übergreifend Eco 40-60.

Die Waschmaschinen im Test gehören den Energieklassen A bis C an. Unterm Strich bewertet Stiftung Warentest die Umwelteigenschaften der „Testkandidaten“ als sehr erfreulich.

Die Eco-Programme verbrauchten demnach nur die Hälfte an Strom im Vergleich zum letzten Test aus dem Herbst 2020. Auch die Laufzeit der Programme habe sich deutlich verkürzt.

Für durchschnittlich verschmutzte Wäsche reicht die Nutzung der Eco-Programme in der Regel aus, um ein sauberes Waschergebnis zu erzielen – so die Ergebnisse von Stiftung Warentest.

Aus der Reihe fielen lediglich die Modelle von Amica, Bauknecht, Haier, LG und Sharp. Bei diesen Modellen blieben im Eco-Modus einige Flecken zurück.

Günstig – aber mit Makel

Für Familien mit kleinem Geldbeutel locken insbesondere günstige Modelle wie die von Amica, Haier und Sharp – alle mit der Note „befriedigend“ bewertet. Während die Waschleistung bei allen drei Geräten durchaus erfreulich ist, bemängelt Stiftung Warentest jedoch einen unzureichenden Schutz vor Wasserschäden.

Fazit: Diese Waschmaschinen seien daher allenfalls für Räume mit einem Abfluss im Boden geeignet.

Waschmaschinen im Test: Tipps der Experten

  • Familien mit Kindern sollten auf das Fassungsvermögen der Waschmaschinen achten. Acht oder besser neun Kilogramm sollten es hier schon sein.
  • Keine halben Sachen: Die Maschine ganz voll machen.
  • Auch mal heiß waschen: Um die Ausbreitung von Keimen zu vermeiden, sollte die Waschmaschine wenigstens einmal im Monat im 60-Grad-Normalprogramm durchlaufen.

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Kommentare

Nach einiger Zeit soll nun eine neue Waschmaschine in unser Haus kommen. Neben der hohen KG-Anzahl pro Ladung ist die Energieeffizienz ebenso relevant für uns. Hoffentlich finden wir ein Angebot, dass für die gesamte Familie funktioniert.


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