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Sparsamer Familienhelfer: Wäschetrockner-Test v. Stiftung Warentest

Zuletzt aktualisiert

27. September 2022

Kategorie

Testberichte

Kinder bei Wäschetrockner-Test

Vollgekleckerte Lätzchen, dreckige Hosen vom Spielplatz, Handtücher, Bettwäsche: In einem Familienhaushalt stapelt sich beinahe täglich die schmutzige Wäsche. Das kommt auch dir sicherlich bekannt vor, oder?

Das regelmäßige Waschen ist die eine Sache, das anschließende Trocknen die andere. Da ist ein leistungsfähiger Wäschetrockner eine prima Alternative.

Aber ist das wirklich so? Sind diese Geräte nicht unglaubliche Energiefresser? Wie sieht es mit den Anschaffungskosten aus? Und rechnet sich ein Trockner unterm Strich überhaupt?

Stiftung Warentest hat sich in der September-Ausgabe 2022 des Verbrauchermagazins diesen Fragen angenommen. Insgesamt 13 Geräte kamen im Wäschetrockner-Test auf den Prüfstand.

Wäschetrockner-Test 2022: die Ergebnisse im Überblick

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Amica WTP 489 030 (Note: 2,6)
  • Gorenje DA 83 IL/I (Note: 2,6)
  • Beko DS852GAV (Note: 2,7)
  • Sharp KD-NHH8S8GW3-DE (Note: 3,2)

Testergebnis: „ausreichend“

  • Hoover NDEH8A3TCBEXS-S (Note: 3,7)

Der Trockner: ein sinnvoller Familienhelfer

Kurz vorweg: Braucht man eigentlich wirklich einen Wäschetrockner? Das wird sich so manch einer fragen, der seine Wäsche am liebsten auf der Leine im Garten flattern sieht.

Allerdings: Nicht jede Familie verfügt über einen Garten und nicht jede Wäscheleine auf einem Balkon bietet Platz für eine ganze Familienladung Wäsche! Problematisch kann das Trocknen gerade in kleineren Wohnungen sein.

Und nicht zuletzt profitieren auch Allergiker von einem Wäschetrockner. Denn gerade im Frühling und Sommer haften die Pollen gerne auf der Wäsche im Garten – und lösen danach erst recht die lästigen Beschwerden aus.

Ein Wäschetrockner ist also in vielen Fällen ein wirklich sinnvoller Familienhelfer. Doch nun zurück zum Wäschetrockner-Test.

13 „Kandidaten“ auf den Zahn gefühlt

Für den Test eingekauft wurden 13 sogenannte Kondensationswäschetrockner mit Wärmepumpe. Anders als bei klassischen Kondensationstrocknern ersetzt bei diesen Geräten die Wärmepumpentechnologie das Heizelement.

Trockner dieser Art gelten als deutlich energieeffizienter als herkömmliche Kondensationstrockner. Zugleich profitieren die Textilien von den vergleichsweise niedrigen Temperaturen im Trockner.

In puncto Verbrauch legte Stiftung Warentest nicht nur die aktuellen Strompreise bei der Berechnung zugrunde, sondern ging von einer jährlichen Erhöhung um fünf Prozent aus.

Die Anschaffungskosten für die getesteten Geräte lagen zwischen 450 und 1230 Euro.

Um die Leistungsfähigkeit zu ermitteln, testete Stiftung Warentest die Trocknungsprogramme mit verschiedenen Textilien und unterschiedlicher Beladung der Trommel.

Ein Miele-Trockner ist der Testsieger

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Von den 13 Geräten im Test erhielten acht die Note „gut“ und sind aus Sicht von Stiftung Warentest damit empfehlenswert.

Der Testsieger TEF 775 WP von Miele erwies sich im Teilbereich Trocknen als besonders zuverlässig und punktet zudem in Sachen Stromkostenersparnis. Das gilt auch für das ebenfalls mit „gut“ bewertete Miele-Modell TWF 760 WP – es verbraucht sogar noch weniger Energie als der Testsieger.

Hochgerechnet auf zehn Jahre rechneten sich an dieser Stelle auch die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten beider Geräte mit einem Preis jeweils über der 1000-Euro-Marke.

Lob gab es von Stiftung Warentest zudem für den Bosch WTW84433. Dieser Wäschetrockner biete von den empfehlenswerten Geräten die günstigste Kombination aus Kaufpreis und Stromkosten.

„Bügelfeucht“ können fast alle

Die besten Ergebnisse erzielten die 13 „Kandidaten“ im Test durchgängig im Programm „bügelfeucht“. Lediglich der mit „ausreichend“ bewertete Hoover bekam das nicht hin.

Im Gegenzug sammelte der Hoover jedoch Pluspunkte im Programm „schranktrocken“. Zusammen mit dem Miele-Testsieger sowie zwei weiteren Geräten (Samsung und Bosch WTW84433) erfüllte er hier seine Aufgabe am besten.

Genau hinschauen: die Sache mit dem Kältemittel

Kondensationstrockner mit Wärmepumpen arbeiten mit einem Kältemittel. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Propan. Diese Substanz gilt, so Stiftung Warentest, als vergleichsweise harmlos – solange sie nicht in die Atmosphäre entweicht.

Dann wäre die klimaschädliche Wirkung sogar dreimal höher als die von CO2.

Anders sieht es beim Gorenje-Trockner aus. Hier kommt nicht Propan, sondern das im Falle eines Falles um ein Vielfaches schädlichere Kühlmittel R134a zum Einsatz. Vor dem Kauf empfiehlt es sich also, genau hinzuschauen.

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Eine App für alle Fälle

Kaum ein elektronisches Gerät, das heute nicht mittels einer App gesteuert werden kann. Das gilt auch für Wäschetrockner. Von den Geräten in diesem Wärmepumpentrockner-Test trifft dies auf fünf Produkte zu: die beiden Miele-Trockner sowie die Modelle von Samsung, LG und Hoover.

Die Geräte von Miele und LG lassen sich sogar über die App starten, bei den anderen ermöglicht die App zumindest die Beobachtung des Programmfortschritts. Theoretisch zumindest.

Im Test kam beim Hoover keine Verbindung zwischen Wäschetrockner und Mobilgerät zustande.

Wäschetrockner im Test: Energiespartipps

  • Wenn es möglich ist: Wäsche im Freien trocknen. Günstiger geht es nicht.
  • Ist der Trockner nicht verzichtbar: Energiesparende Wäschetrockner wählen und den Stromverbrauch im Blick behalten.
  • Keine halbe Ladung: Den Trockner ganz befüllen und die Wäsche vorher ordentlich schleudern.
  • Regelmäßig das Flusensieb wechseln und die Wäschen nicht nur nach Farben, sondern nach Fasern sortieren: Auch das spart Energie.

Weitere Infos zum Thema Wäschetrockner


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