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Laufrad Test 2022: Testsieger Stiftung Warentest & Öko-Test (+Ratgeber)

Der Laufrad Test und Kinderlaufrad Ratgeber

Kinder sind ständig in Bewegung. Sie lieben es, aktiv ihre Umgebung zu erkunden. Bereits die Kleinsten robben und krabbeln durch die Wohnung, irgendwann beginnen sie sich hochzuziehen, können stehen und lernen das Laufen. Und neben dem Kinderwagen oder Kinderbuggy kommt mit dem Rutsche-Auto schon das erste Fahrzeug ins Spiel.

Bis zum Fahrrad ist es von dort aus natürlich noch ein weiter Weg. Mit der Anschaffung eines Kinderlaufrads allerdings können Eltern einen wichtigen Beitrag leisten, um ihre Sprösslinge auf diesem Weg zu unterstützen. Der passende Laufrad Test hilft dabei, den richtigen Flitzer für die Kleinen schnell zu finden!

Laufrad Test: Holz oder Metall. Welches Kinderlaufrad ist das beste?

Kurzüberblick Empfehlungen der letzten Laufrad Tests:

Hast du gerade keine Zeit, den absolut hilfreichen Ratgeber 😎 & die ausführlichen Testberichte zu lesen? Kein Problem, hier sind in aller Kürze die besten Laufräder der letzten Jahre oder deren Nachfolger aufgelistet:

Zuletzt aktualisiert am 3. Juli 2022 um 3:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Achtung: Das Puky LR M und das Bikestar BMX sind nur zu empfehlen, wenn Sattel bzw. Reifen kostenlos getauscht werden. Das Puky LR M Plus sollte ohne Ständer benutzt werden (siehe Testberichte).

Laufrad Test 2021 v. Stiftung Warentest (12/2021): Zu hohe Schadstoffbelastung in 11 Modellen

Zehnmal „mangelhaft“! Das ist die Bilanz im aktuellen Laufrad Test von Stiftung Warentest.

Ausschlaggebend für dieses miese Ergebnis sind wieder einmal Schadstoffe, die in Kinderprodukten einfach nichts zu suchen haben. Letztlich schnitt nur ein Modell, dass Puky LR Light, bei der Schadstoffprüfung „gut“ ab.

Insgesamt untersuchte Stiftung Warentest 13 Laufräder. Neben Puky waren bekannte Marken wie Early Rider, Kokua, Pinolino und Hudora vertreten.

Testsieger
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Ein Trauerspiel: Schadstoffe in Griffen, Sattel & Reifen!

Bereits im Test von 2018 zeigte sich Stiftung Warentest ob der hohen Schadstoffbelastung bei vielen Kinderlaufrädern enttäuscht. Seither haben einige Hersteller nachgebessert.

Die Griffe waren im 2021er Test insgesamt seltener belastet. Dafür bestehen weiterhin große Probleme bei den Reifen. Die PAK-Werte sind hier immer noch viel zu hoch.

Stiftung Warentest ist der Meinung, dass Kinder vor Schadstoffen konsequent geschützt werden müssen. Daher urteilte sie im Laufrad Test strenger als gesetzlich gefordert.

Als Grundlage dienten Grenzwerte, wie sie bei Spielzeug für Kleinkinder (unter 3 Jahren) gelten. Nur so sei ein ausreichender Schutz gegen fortpflanzungsschädigende und krebserzeugende Substanzen gegeben. Dies ist auch deshalb sinnvoll, weil viele Kinder bereits mit zwei Jahren ihre ersten Fahrversuche unternehmen.

Schadstoffe in den Griffen

Schadstoffbelastete Griffe (Naphtalin) fand Stiftung Warentest beim Micro Balance Bike Deluxe.

Schadstoffe im Sattel

  • Micro Balance Bike Deluxe – DPHP
  • Bachtenkirch GoBike – kurzkettige Chlorparaffine
  • Kinderkraft Laufrad – DPHP
  • Lionelo Bart-Laufrad – DPHP
  • Hudora – TCPP, TDCP und DPHP
  • Puky LR M – TCPP über Grenzwert

Puky hat die Auslieferung der Räder mit dem betroffenen Sattel bereits gestoppt und bietet unter puky.de/satteltausch einen kostenlosen Satteltausch an.

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Schadstoffe in den Reifen

  • Micro Balance Bike Deluxe – hohe Gehalte PAK
  • Pinolino Johann – hohe Gehalte PAK
  • Janod Little Bikloon Holzlaufrad – hohe Gehalte PAK
  • Kokua Like a Bike Jumper – hohe Gehalte PAK
  • Lionelo Bart-Laufrad – DBP
  • Bandits & Angels – PAK, aber Unterhalb Grenze GS-Zeichen und damit laut Stiftung Warentest noch tolerabel
  • Bikestar BMX Magnesium – sehr hohe Gehalte PAK
Schadstoffe im Überblick:

  • PAK (u.a. Naphthalin, Chrysen): einige PAK können Krebs erzeugen oder das Erbgut schädigen
  • Phtalat-Weichmacher: DBP (Dibutylphtalat) – ist fortpflanzungsgefährdend & es gilt ein EU-Grenzwert / DPHP (Dipropylheptylphthalat) – schädigte in Tierversuchen Hypophyse & Schilddrüse; BfR empfiehlt, DPHP-Belastung in Spielzeug zu verringern
  • Flammschutzmittel: TDCP & TCPP – in Kleinkinderspielzeug verboten, da mögliche krebserzeugende Wirkung
  • Kurzkettige Chlorparaffine: als Flammschutzmittel & Weichmacher eingesetzt; vermutlich krebserzeugend; reichern sich langfristig in der Umwelt an
Reaktionen der Hersteller nach Rückfrage v. Stiftung Warentest:

  • Puky: Auslieferung gestoppt und kostenloser Austausch unter puky.de/satteltausch möglich, falls das Laufrad betroffen ist
  • Bachtenkirch: Vertrieb des Laufrads gestoppt und kostenloser Sattelaustausch unter support@bachtenkirch.com / Tel.: 02924/878989
  • Bikestar: Verkauf gestoppt und kostenloses Austauschset. Infos unter: star-trademarks.com
  • Pinolino: Verkaufsstopp. Wenn eigene Tests zu selbem Ergebnis kommen, dann erst Austausch möglich
  • Kokua & Micro: können Testergebnisse nicht nachvollziehen, kein Umtausch
  • Lionelo: sieht keinen Verstoß gegen europäische Sicherheitsstandards, kein Austausch
  • Hudora: Das Laufrad sei für Kinder ab 3 Jahren konzipiert und somit die strengeren Grenzwerte der Spielzeugnorm für Kleinkinder nicht bindend.
  • Kinderkraft, Janod: keine Reaktion der Hersteller auf Nachfragen

Fast alle Kinderlaufräder ohne Probleme bei Sicherheit & Haltbarkeit

Es ist schade. Gäbe es das Schadstoffproblem nicht, hätten Eltern und Kinder reichlich Auswahl an sicheren und robusten Laufrädern.

In der Testkategorie Sicherheit und Haltbarkeit holten insgesamt sieben Laufräder ein „gutes“ Ergebnis, dazu kam dreimal ein „befriedigend“.

Aber auch hier gab es deutliche Ausrutscher.

Im Haltbarkeitstest brachen beim Janod Holzlaufrad früh die Vordergabel oder der Lenker. Der Bachtenkirch Lenker hielt länger, brach am Ende aber auch.

In puncto Sicherheit zeigten Kokua, Pinolino, Janod sowie das Laufrad von Bandits & Angels Schwächen.

So könnten kleine Kinder beim Kokua die Ventilkappen der Luftreifen schlimmstenfalls verschlucken. Andere Hersteller verzichten hier ganz auf Ventilkappen oder sichern sie zusätzlich.

Bei den Rädern von Pinolino und Janod wiederum besteht Verletzungsgefahr am Lenker-Gelenk. Hier können sich Kinder bei Lenkbewegungen die Finger einklemmen oder quetschen. Zudem konnte das Hinterrad des Janod Laufrades nicht sicher montiert werden.

So können nach diesem Laufrad Test eigentlich nur zwei Modelle empfohlen werden. Das Puky LR Light und das Early Rider Superply Bonsai. Leider ist das Early Rider ein Auslaufmodell, so dass man sich bald nach einem anderen Modell des Herstellers umsehen muss.

Puky und Early Rider sind mit circa 170 Euro recht teuer. Möchte man Geld sparen, wären das Puky LR M und das Bikestar BMX eine Option.

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Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2022 um 23:22 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Beide Räder haben ein „gutes“ Ergebnis nur durch die Schadstoffe im Sattel bzw. Reifen verpasst. Die Hersteller bieten allerdings einen kostenlosen Austausch an und somit wäre das Problem gelöst.

Alternativ kann man natürlich auch die empfehlenswerten Modelle früherer Laufrad Tests kaufen. Das Puky LR 1, das Puky LR M Plus (ohne Ständer) oder dass BTwin Run Ride 100 und das Kettler Laufrad Speedy 10 sind immer noch erhältlich.

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Kinderlaufrad Test: Die Ergebnisse im Überblick

Testergebnis „gut“

Testergebnis „befriedigend“

  • Bandits & Angels Starter (3,3)

Testergebnis „mangelhaft“

Testergebnis „mangelhaft“

  • Bachtenkirch GoBike 12″ (4,6)
  • Pinolino Laufrad Johann (4,6)
  • Kinderkraft Laufrad Uniq (4,8)
  • Janod Little Bikloon Holzlaufrad (5,0)
  • Kokua Like a Bike Jumper (5,0)
  • Lionelo Bart-Laufrad (5,0)
  • Hudora Laufrad Ultralight Alu (5,1)
  • Micro Balance Bike Deluxe (5,5)
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Die kompletten Ergebnisse zum Laufrad Test und den gesamten Artikel könnt ihr in Heft 12/2021 oder auf der Homepage von Stiftung Warentest (Bezahlangebot) nachlesen.


Laufrad Test v. Stiftung Warentest (12/2018): Puky Testsieger, 11 Modelle „mangelhaft“

Stiftung Warentest überprüfte in der Dezemberausgabe 2018 insgesamt 15 Kinderlaufräder, darunter auch drei aus Holz, auf ihre Sicherheit und auf Schadstoffbelastungen. Gleich 11 Modelle fielen im Laufrad Test durch.

Nur der Testsieger, das Puky Laufrad LR1*, das BTwin Runride 100* und das Kettler Speedy 10“* schnitten „gut“ ab.

Testsieger
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Kinderlaufräder & Schadstoffe: 11 von 15 Modelle „mangelhaft“

Die Auswahl an empfehlenswerten Kinderlaufrädern wurde nach dem Schadstoff-Test von Stiftung Warentest sehr klein. In 11 von 15 Laufrädern ist die Schadstoffbelastung in den Rädern, Sätteln oder Griffen so hoch, das sie im Laufrad Test insgesamt nur noch mit „mangelhaft“ bewertet werden konnten!

Auch wenn die Schadstoffbelastung in den Griffen und Sätteln schwerer wiege, ist eine zu hohe Belastung in den Reifen, laut Stiftung Warentest, ebenfalls als „mangelhaft“ einzustufen.

Kinder spielen eben mit dem gesamten Fahrzeug, drehen es um,berühren die Reifen mit den Händen, um sie zu drehen.

Daher wurden im Laufrad Test auch die Kinderlaufräder von Specialized, Kokua und das Puky Laufrad LR 1L mit „mangelhaft“ bewertet. Ausschließlich die Gummireifen der drei Modelle enthielten zu viel PAK.

In den Laufrädern von Rebel Kidz, Kellys und Bikestar fanden die Tester dagegen in den Rädern, Sätteln und Griffen erhöhte Mengen an PAK.

Im Sattel des Bikestar Laufrades wurde zudem noch das Flammschutzmittel TCPP gefunden.

Schadstoffe im Überblick:

PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe): einige PAK können Krebs erzeugen oder das Erbgut schädigen
TCPP – in Kleinkinderspielzeug verboten, da mögliche krebserzeugende Wirkung

Kinderlaufrad Test: Fahren, Sicherheit & Haltbarkeit

In der praktischen Disziplin Fahrspaß gab es in diesem Laufrad Test keine großen Ausrutscher. Cruisen oder rasen ließ sich auf allen Laufrädern „gut“ bis „befriedigend“.

Am besten schnitten hier die beiden Puky Laufräder ab. Der niedrige Einstieg und das Trittbrett helfen den Kindern beim bequemen Aufsteigen und rollen. Schade das das Puky Laufrad mit Luftreifen, aufgrund des hohen PAK-Gehalts in den Reifen, insgesamt nur „mangelhaft“ abschneidet.

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Zuletzt aktualisiert am 3. Juli 2022 um 8:50 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

In Sachen Sicherheit mussten die Tester einem Laufrad, dem Early Rider Lite, die Note „mangelhaft“ geben. Grund hierfür ist die Quetschgefahr am Gabelschaft. Kinder können sich hier die Finger klemmen und verletzen.

Laufrad Test 2018: Die Ergebnisse im Überblick

Testergebnis „gut“:

Testergebnis „befriedigend“:

  • Chillafish BMXie-RS (Note: 2,8)

Testergebnis „mangelhaft“:

  • Puky Laufrad LR 1L (Note: 4,6) – Luftreifen
  • Specialized Hotwalk (Note: 4,6)
  • Kokua Laufrad Like a Bike Mountain (Note: 4,8) – Holzlaufrad
  • Strider 12 Sport (Note: 5,1)
  • Bikestar Balance Bike RU-12-ST-WD (Note: 5,3) – Holzlaufrad
  • Cube Cubie 120 (Note: 5,5)
  • Early Rider Lite (Note: 5,5) – Holzlaufrad
  • Hudora Laufrad Seven 2.0 (Note: 5,5)
  • Kellys Kite 12 (Note: 5,5)
  • Rebel Kidz Steel Air 12,5″ Wheel (Note: 5,5)
  • SCool PedeX Race (Note: 5,5)
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Die Ergebnisse zu diesem Laufrad Test findet ihr im Heft 12/2018 oder auf der Homepage von Stiftung Warentest. || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Kinderlaufrad Test v. Öko-Test (05/2018): Kinderlaufrad Kokua „gut“, Puky mit kleinem Trick sogar „sehr gut“

Das Verbrauchermagazin Öko-Test nahm in seinem letzten Laufrad Test 10 Kinderlaufräder unter die Lupe. Den Testsieg holte sich das Kokua Like a Bike Jumper *mit dem einzigen guten Ergebnis. Fünf Laufräder vielen im Test komplett durch.

Kinderlaufrad Test: Die Praxisprüfung

Öko-Test war nach der Praxisprüfung recht zufrieden. 4 Räder (Kokua Laufrad Like A Bike Jumper*, BTwin Run Ride, S´Cool Pedex 1, Pinolino Laufrad Lino) schneiden mit „sehr gut“, eins (Hudora Laufrad) mit „gut“ ab.

Im Praxistest nicht überzeugen konnte dagegen das Smoby Laufrad. Das Trittbrett des Rades hängt zu tief und die Kleinen können bspw. an Bordsteinkanten hängen bleiben.

Laufrad Empfehlung

© depositphotos.com – romrodinka (Symbolbild)

Ein Schwachpunkt leistete sich auch das Puky Laufrad LR M Plus*. Der vormontierte Ständer kann zur Stolperfalle werden und bietet Quetschgefahr für die Finger der kleinen Raser.

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Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2022 um 16:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Die Lösung! Einfach den Ständer abbauen. Ohne Ständer hätte das Puky Laufrad* mit „sehr gut“ abgeschnitten!

Kinderlaufrad Test: Schadstoffe in Griffen und Sitzen sind ein Problem

Öko-Test fokussierte beim Test auf Schadstoffe allein auf die Griffe und Sitze der Laufräder. Stiftung Warentest (siehe oben) kontrollierte zusätzlich noch die Reifen.

Dennoch fanden die Tester reichlich Schadstoffe, darunter PAK, DEHT und TCEP. Dies war der Grund, dass zwei Laufräder „mangelhaft“ und eins gar „ungenügend“ abschnitten.

Im Kettler Laufrad Run 8″ Girl wurden in den Griffen und Sattel stark erhöhte PAK-Werte gemessen.

Das Kiddimoto Mountain Bike MT1 wies ebenfalls erhöhte PAK-Werte auf. Zusätzlich wurde der Ersatzweichmacher DEHT gefunden.

Das Holzlaufrad Pinolino Lino verpasste ein sehr gutes Gesamtergebnis aufgrund TCEP, das weit über dem zulässigen EU-Wert nachgewiesen wurde. Das Pinolino Laufrad ist damit „nicht verkehrsfähig“.

Update:

Pinolino hat mittlerweile das Lino überarbeitet. TCEP wurde in einem Nachtest nicht mehr gefunden. In den Lenkergriffen fand das Labor allerdings erneut PAK. Insgesamt konnte sich das Pinolino Laufrad damit auf „gut“ verbessern.

Schadstoffe im Überblick:

PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe): einige PAK können Krebs erzeugen oder das Erbgut schädigen
TCEP – möglicherweise krebserregend, fortplanzungsgefährdend
DEHT – Weichmacherersatz, Unbedenklichkeit nicht zweifelsfrei nachgewiesen

Kinderlaufrad Test 2018: Die Ergebnisse im Überblick

Testergebnis „gut“:

Testergebnis „befriedigend“:

  • Puky Laufrad LR M Plus*! Ohne Ständer „sehr gut“ !
  • BTwin Run Ride 100
  • Jako-O Laufrad Holz Pferdefreunde – Holzlaufrad
  • S´Cool Pedex 1

Testergebnis „ausreichend“:

  • Hudora Laufrad Toddler
  • Smoby Laufrad

Testergebnis „mangelhaft“:

  • Kettler Laufrad Run 8″ Girl
  • Kiddimoto Mountain Bike MT1

Die kompletten Ergebnisse zum Laufrad Test und den gesamten Artikel könnt ihr Heft 05/2015 oder auf der Homepage von Öko-Test (Bezahlangebot) nachlesen.

Der Kinderlaufrad Ratgeber: Alles wichtige kurz zusammengefasst.

Kinderlaufrad Test & Empfehlungen

© depositphotos.com – PavelSh

Warum sollte ein Kind überhaupt lernen, Laufrad zu fahren?

Um sich mit dem Laufrad sicher fortbewegen zu können, muss ein Kind vor allem eines lernen: sein Gleichgewicht zu halten. Das geht nicht von heute auf morgen, aber es ist ein wichtiges Training, bevor es später einmal aufs Fahrrad steigen möchte. Auch hier spielt die Balance schließlich eine entscheidende Rolle.

Gleichzeitig bauen die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten aus und kräftigen ihre Beinmuskulatur – weitere Faktoren, die auch für das Radeln von Belang sind.

Weniger sinnvoll gilt es unter Experten indes, auf das Laufrad zu verzichten und stattdessen zunächst Stützräder ans Fahrrad zu montieren. Denn der Gleichgewichtssinn werde dadurch nicht gefördert.

Laufrad ab 2 Jahren? Ab welchem Alter macht ein Kinderlaufrad Sinn?

Die Frage, wann genau ein Kind „reif“ genug für ein Laufrad ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Altersangaben von etwa zwei bis drei Jahren können lediglich ein Richtwert sein. Manch ein Kind ist schon mit anderthalb flott auf zwei Rädern unterwegs, ein anderes erst viel später.

Viel entscheidender ist die individuelle Entwicklung des Kindes. Wie groß ist es? Und wie sieht es mit seinen motorischen Fähigkeiten aus? Sicheres Stehen und Laufen sollten auf jeden Fall die Voraussetzung sein.

Manche Experten (siehe Öko-Test 5/2018) raten aber dazu, nicht zu früh auf das Laufrad zu steigen und sehen das Einstiegsalter mit 2,5 Jahren als ideal an. Jüngere Kinder sollten längere Strecken nicht zu oft mit dem Laufrad zurücklegen, sondern eher selbst laufen. Dies sei wichtig für eine ausreichende Kräftigung der Fußmuskulatur.

Kleiner Junge mit Holzlaufrad

© depositphotos.com – halfpoint

Auch seien zweijährige im Kopf noch nicht weit genug, um die komplexen Eindrücke im Straßenverkehr zu bewältigen. Mit dem Laufrad sollte also erst einmal nur abseits vom Straßenverkehr geübt werden.

Auch ältere Jungen und Mädchen im späteren Kindergartenalter haben mitunter noch viel Spaß daran, mit dem Laufrad zu fahren. Wenn sie sich partout noch nicht für das Fahrrad interessieren, sollten Eltern sie übrigens nicht drängen. In der Regel kommt der Wunsch zum „Aufsteigen“ plötzlich und unerwartet – und ganz von alleine.

Welche Größe sollte das Laufrad haben?

Laufräder gibt es in verschiedenen Größen, die gängigsten haben Räder mit 10 oder 12 Zoll. Auch größere Räder oder 8-Zoll-Varianten sind erhältlich. Auf der Suche nach dem passenden Laufrad für ihr Kind sollten Eltern vor allem aber eines: genau hinschauen.

Denn ausschlaggebend ist der richtige Sitz des Kindes auf dem Laufrad. Es sollte mit beiden Füßen sicher auf dem Boden stehen – und zwar mit der ganzen Sohle. Die Beine bleiben dabei leicht angewinkelt. Bei diesem Test wird der Sattel des Rades in die niedrigste Sitzposition gebracht. Zur Kontrolle sollten die Eltern auch noch einmal die Schrittlänge der Kinder nachmessen.

Faustformel: Die Schrittlänge sollte mindestens zwei Zentimeter höher sein als die Sattelhöhe.

Grundsätzlich sind Modelle mit verstellbarem Sattel und Lenker empfehlenswert, ein tiefer Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen.

Wie lernt ein Kind mit dem Laufrad zu fahren?

Für die ersten Laufrad-Versuche ist es ratsam, eine möglichst ebene Fläche zu wählen, ohne andere Verkehrsteilnehmer. Eltern sollten aber nicht erwarten, dass ihr Kind gleich drauflos fährt. Gemütliches „Probesitzen“ oder auch Schieben des neuen Gefährtes sind absolut erlaubt. Auch hier gilt: Immer mit der Ruhe! Nach einiger Zeit wird das Kind von alleine erproben, wie es sich am besten abstoßen muss, um gut vorwärts zu kommen.

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Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2022 um 23:22 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Welche Arten von Laufrädern gibt es?

Wie bereits erwähnt, gibt es Unterschiede insbesondere in der Größe. Varianten von 8 Zoll aufwärts sind im Handel erhältlich.

Bei den Materialien haben Eltern die Wahl zwischen Metall, Holz oder Kunststoff, wobei Metall und Holz am weitesten verbreitet sind. Vieles ist hier vor allem Geschmackssache.

Unterschiede gibt es allerdings in puncto Gewicht. Metallräder zum Beispiel sind oft schwerer als Holzmodelle. Das macht sich auch in der Handhabung bemerkbar. Hier sollten Mama und Papa beim Kauf abwägen und die Konstitution ihres Kindes berücksichtigen. Im Gegensatz dazu punkten Metallräder durch ihre Wetterbeständigkeit – relevant für alle, die ihr Laufrad oft draußen stehen lassen.

Neben klassischen Laufrädern gibt es verschiedene Sondermodelle, die buchstäblich mit den Kindern mitwachsen und sich daher durch eine besonders lange Nutzungsdauer auszeichnen.

So kann zum Beispiel aus einem Dreirad für die Allerkleinsten später ein zweirädriges Laufrad werden. Auch Varianten, die sich vom Laufrad zum Fahrrad umbauen lassen, sind auf dem Markt erhältlich.

Die Fahrräder sind dann als Einstiegsvariante für Kinder bis zu einem Alter von sechs bis sieben Jahren geeignet. Gerade bei letzteren Modellen sollten Eltern jedoch genau die Größe und das Gewicht des Kombimodells im Auge behalten.

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Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2022 um 1:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Wie sieht es mit der Bereifung beim Kinderlaufrad aus?

Bei Laufrädern werden im Wesentlichen mit Luft befüllte Reifen sowie Kunststoff- beziehungsweise Vollgummibereifung unterschieden.

Wie bei einem Fahrrad sorgen mit Luft gefüllte Reifen für eine komfortablere Federung – allerdings gelten sie als anfälliger für Pannen.

Kunststoff- oder Vollgummireifen sind deutlich robuster. Sie haben allerdings den Nachteil, dass sie bei Ausflügen auf holprigem Grund unbequemer sein können.

Welches Zubehör gibt es für ein Kinderlaufrad?

Auch für Laufräder ist vielerlei Zubehör erhältlich. So gibt es zum Beispiel Laufräder mit und ohne Bremse.

Auf den ersten Blick wiegen Eltern sich oft in Sicherheit, wenn sie denken, dass eine Handbremse am Laufrad ihrem Kind mehr Schutz bietet. Das ist aber nur bedingt richtig. Gerade kleine Kinder im Alter von etwa zwei Jahren sind in aller Regel nicht in der Lage, eine Handbremse richtig zu bedienen, geschweige denn, dass sie den Bremsmechanismus situationsbedingt einsetzen könnten.

Ältere Kinder, die lange Spaß an ihrem Laufrad haben, werden ihre Handbremse schon eher zu schätzen wissen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Wechsel aufs Fahrrad bevorsteht.

Das gilt auch für die Montage eines Seitenständers. Er kann die Kinder unterstützen, pfleglich mit ihrem Besitz umzugehen, anstatt ihn einfach auf den Boden fallen zu lassen.

Da Kinder im Laufrad-Alter selten im Dunkeln unterwegs sind, ist eine Beleuchtung nicht zwingend erforderlich. Um es den „Großen“ gleichzutun spricht im Gegenzug natürlich nichts dagegen, das Rad mit Vorder- und Rücklicht auszustatten.

Lustiges Zubehör wie Anhänger oder kleine Taschen für das Lieblingskuscheltier machen den Kindern einfach nur Spaß und erhöhen zugleich die Freude an der Beschäftigung mit dem Laufrad.

Worauf sollten Eltern achten?

Generell gilt: Nicht nur Fahrradfahrer, auch kleine Laufradfahrer sollten aus Gründen der Sicherheit einen geeigneten Helm tragen!

Empfehlungen im Laufrad Test

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Darüber hinaus dürfen sie nicht unbeaufsichtigt unterwegs sein. Auch, wenn sie ihr Gefährt schon recht sicher beherrschen. Mit den potenziellen Gefahren des Straßenverkehrs sind Kinder in diesem Alter einfach noch überfordert.

Für gemeinsame Ausflüge sollten Eltern aus eben diesem Grund eher ruhige Wege und Straßen bevorzugen, auf denen sich das Kind sicher fühlt und nicht zu sehr abgelenkt wird.

Auch abschüssige Straßen bergen Gefahren – insbesondere, wenn das Rad keine Bremsen hat beziehungsweise das Kind noch zu jung ist, um sie richtig zu benutzen.

Sicherheitsgriffe und Polster am Lenker sorgen für ein Plus an Sicherheit und minimieren das Verletzungsrisiko.

Viel diskutiert wird über das Thema Lenkeinschlagsbegrenzung. Diese bewirkt, dass sich der Lenker bei diesen Laufrädern nur noch bis zu einem bestimmten Grad bewegt.

Befürworter sprechen von mehr Stabilität, insbesondere in engen Kurven.

Gegner sehen eine erhöhte Verletzungsgefahr für den Fall, dass das Kind bei einem Sturz auf den nach oben ragenden Lenker fallen sollte.

Hier sollten Eltern nach ihrem persönlichen Ermessen entscheiden.

Das kosten die besten Modelle der Laufrad Tests

Zuletzt aktualisiert am 3. Juli 2022 um 3:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Der Beitrag wurde am 14.03.2022 aktualisiert.


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