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Kinderautositz Test & Ratgeber – Alles zu Babyschalen, Reboardern & i.size

Kinderautositz Test und Ratgeber

Es gibt viele Fragen, mit denen sich werdende Eltern beschäftigen. Eine ganz wichtige ist die nach einem geeigneten Kinderautositz. Denn schließlich soll der Nachwuchs bereits auf seiner ersten Fahrt vom Krankenhaus bis nach Hause sicher transportiert werden. Auf dem Markt ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen erhältlich. Doch welcher Kindersitz ist der Richtige? Welche Kriterien sind ausschlaggebend? Was hat es mit den Normen auf sich? Und wieso gibt es Sitze, in denen die Kinder mit dem Blick nach hinten gerichtet fahren? Ihr findet die Antworten im folgenden Kinderautositz Ratgeber.

Dazu gibt es auf ElternKindTipps.de immer den aktuellsten Kinderautositz Test (hier geht’s direkt zum aktuellsten Test // hier zur Preisübersicht) sowie ältere Tests, für alle, die bei Vorjahresmodellen sparen wollen.

Kinderautositz Ratgeber: Wichtige Fakten vor dem Kauf

Die Einteilung in verschiedene Normgruppen

Maßgeblich für die Einteilung in die unterschiedlichen Normgruppen ist laut der Norm ECE R 44 das Gewicht des Kindes. Ergänzend gibt es Angaben zum Alter, die allerdings nicht verbindlich sind; denn jedes Kind wächst und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo.

Anhand dieser Faktoren werden die Kinderautositze in die gängigen Gruppen eingeteilt:

Gruppe 0 beziehungsweise 0+: Zu dieser Gruppe zählen die klassischen Babyschalen. Sie sind geeignet vom ersten Lebenstag bis zu einem Gewicht von zehn beziehungsweise 13 Kilogramm. Sitze dieser Gruppe müssen im Wagen zwingend gegen die Fahrtrichtung befestigt werden.

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 13:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gruppe I: Autositze dieser Klassifizierung sind geeignet für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 18 Kilogramm, was einem Alter von etwa vier Jahren entspricht.

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 13:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gruppe II: Diese Sitze sind auf Kinder mit einem Gewicht von circa 15 bis 25 Kilogramm ausgerichtet (Alter: ungefähr dreieinhalb bis sieben Jahre).

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 13:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gruppe III: Diese Kinderautositze können genutzt werden, bis der Nachwuchs 36 Kilogramm wiegt; also etwa mit einem Alter von zwölf Jahren.

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 13:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

In die Gruppen II und III fallen auch die sogenannten Sitzerhöhungen oder Sitzschalen.

Ab einer Größe von 150 Zentimetern dürfen Kinder laut Gesetz regulär ohne Kinderautositz im Wagen befördert werden. Das gilt auch dann, wenn sie noch keine zwölf Jahre alt sind.

Kinderautositze für eine langfristige Nutzung

Sogenannte Langzeit-Kindersitze sind Modelle, die gruppenübergreifend für verschiedene Gewichtsklassen genutzt werden können. Die Hersteller ermöglichen dies durch verschiedene Umbauvarianten, mit deren Hilfe sich die Sitze der Entwicklung der Kinder anpassen.

So lässt sich zum Beispiel die Kopfstütze verlängern oder die Sitzeinlage für die Kleinsten später herausnehmen. Während der Nutzung in der Sitzgruppe I verfügen diese Sitze zumeist über eine Schlafposition.

Gurtsysteme versus Fangkörper

Nicht nur in der Babyschale, auch in Autositzen der Gruppe I werden Kinder in der Regel mit einem integrierten Fünf-Punkt-Gurt angeschnallt. Um größtmögliche Sicherheit zu erreichen, sollten Eltern bei der Einstellung darauf achten, dass die Gurte eng am Körper des Kindes anliegen.

Fangkörper - Kinderautositz

© depositphotos.com – gromaler

Alternativ gibt es in der Gruppe I Hersteller, die Modelle mit einem sogenannten Fangkörpersystem anbieten. Dabei handelt es sich um Kinderautositze, in denen die Kinder nicht durch einen Gurt, sondern durch einen breiten Fangkörper – auch Sicherheitskissen genannt – vor dem Bauch gehalten werden. Dieser soll die Wucht eines Aufpralls deutlich reduzieren.

Die neue i-Size-Norm

Damit Kindersitze im Auto größtmögliche Sicherheit gewähren können, werden sie entsprechend gültiger Normen zugelassen.

Seit 2005 ist dies die Norm ECE R 44/04. Sitze mit dieser Kennzeichnung entsprechen demnach den gängigen Standards. Auch Kindersitze mit der „Vorgänger“-Norm ECE R 44/03 dürfen Eltern noch verwenden, sie sollten jedoch mit Blick auf eine mögliche Materialermüdung bald ausgetauscht werden.

Einen noch weiter verbesserten Standard verspricht seit 2013 die sogenannte i-Size-Norm. Sie ist der erste Teil der neuen gesetzlichen Sicherheitsverordnung ECE R129 und läuft parallel zur ECE R 44-Norm. Sie umfasst Babyschalen sowie Isofix-Kindersitze der Gruppe I, die über ein integriertes Gurtsystem verfügen.


Der bisher einzige Autokindersitz, der seit der Einführung des neuen Testverfahrens mit „sehr gut“ bewertet wurde!

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 11:03 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hinter diesen Neuerungen steht die Erkenntnis, dass Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten rückwärts gerichtet im Auto am sichersten transportiert werden – in sogenannten Reboardern.

Entsprechend dürfen Sitze der i-Size-Norm ausschließlich gegen die Fahrtrichtung montiert werden. Die Zulassung der Sitze orientiert sich – anders als bei den bisherigen Normen – an der Körpergröße der Kinder.

Ein Kinderautositz mit i-Size-Norm darf nur in Fahrzeugen befestigt werden, die mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen sind; alternativ müssen Eltern auf entsprechende Freigabe-Hinweise am Kindersitz achten. Auch sie geben Aufschluss darüber, ob der Sitz für das entsprechende Fahrzeug geeignet ist.

Ursprünglich schrieb die i-Size-Norm vor, dass die entsprechenden Modelle ausschließlich mit Isofix befestigt werden dürfen. Mittlerweile wurde die Norm etwas gelockert. I-Size Babyschalen, dürfen nun auch mit dem Autogurt befestigt und damit auch in älteren Autos ohne Metallanker verwendet werden.

Was genau ist ein Isofix-System?

Das System Isofix wurde entwickelt, um die korrekte Befestigung des Sitzes im Auto zu gewährleisten und somit den Transport der Kinder noch sicherer zu machen. Denn Isofix schafft eine feste Verbindung zwischen dem Kinderautositz und dem Wagen.

Dabei werden die Isofix-Bügel in die Haltebügel im Auto eingeklinkt. Bei herkömmlichen Kindersitzen hingegen erfolgt die Halterung des Sitzes ausschließlich über den Drei-Punkt-Gurt.

In den Sitzgruppen II und III übernimmt der Gurt hier gleichzeitig die Sicherung des Kindes. Für Babyschalen oder Sitze der Gruppe I sind spezielle Isofix-Basen erhältlich. Sie werden fest mit dem Auto verankert, während die Sitze selbst abnehmbar sind. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Isofix-Fuß oder alternativ ein sogenannter Top Tether, ein Haltegurt oben am Kinderautositz.

Fahrzeuge, die nicht ab Werk über eine Isofix-Halterung verfügen, lassen sich in einigen Fällen nachrüsten.

Kinderautositz-Reboarder-iSize

© depositphotos.com – Kryzhov

Kinderautositz mit Blick nach hinten: Der Reboarder

Unter dem Begriff Reboarder versteht man Kinderautositze, die im Auto gegen die Fahrtrichtung montiert werden. Das Kind fährt also mit dem Blick nach hinten.

Abgesehen von den Babyschalen, wird der Nachwuchs hierzulande in den allermeisten Fällen jedoch in Fahrtrichtung befördert. Sobald das Kind aus der Babyschale herausgewachsen ist, fährt es im Kindersitz vorwärts im Auto.

Experten sind aber längst zu dem Ergebnis gekommen, dass Kinder bis zu vier Jahren am besten in Reboardern sitzen sollten. Der Grund: Während dieser Entwicklungsphase sind die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule der Kinder noch nicht kräftig genug, um den Kopf bei einem Zusammenprall richtig abfangen zu können. In der Folge kann es beim Transport in herkömmlichen und nach vorne gerichteten Kindersitzen zu schweren Kopf- oder Wirbelsäulenverletzungen kommen; eine Gefahr, die nach Meinung von Fachleuten durch die Nutzung von Reboardern erheblich reduziert werden könnte.

Reboarder gibt es in den Sitzgruppen 0/I, I/II sowie 0+/I/II und sind daher für Kinder bis zu einem Gewicht von etwa 25 Kilogramm geeignet. (I-Size-Sitze sind per Norm nur für Rückwärts geeignet und für Kinder bis zu 105 cm konzipiert.)

In Deutschland sind Reboarder noch nicht weit verbreitet. Landläufig gelten sie oft als schwer, unhandlich und umständlich einzubauen. Erfahrungen aus den skandinavischen Ländern belegen diese Sorge jedoch nicht. Dort ist die Nutzung von Reboardern in dieser Altersklasse beinahe schon selbstverständlich.

Tipps zum Kauf eines Kinderautositzes

Um den passenden Sitz für ihr Kind zu finden, sollten Eltern am besten im Vorfeld eine kleine Checkliste anlegen. Folgende Faktoren gilt es dabei zu berücksichtigen:

Kinderautositz Ratgeber - Einkauftipps

© depositphotos.com – interactimages

  • Ist der Sitz für eine bestimmte Entwicklungs- und Wachstumsphase des Kindes bestimmt oder soll er möglichst über einen längeren Zeitraum halten?
  • Soll der Autositz nur in einem oder in mehreren Fahrzeugen genutzt werden? Wenn der Sitz in mehr als einem Wagen zum Einsatz kommt, ist es wichtig, dass er nicht zu schwer ist und sich möglichst leicht ein- und ausbauen lässt. Dies sollte auf jeden Fall auch eine Person alleine bewerkstelligen können.
  • Ist das eigene Fahrzeug für den Kindersitz geeignet? Diese Frage gilt insbesondere für Isofix-Kindersitze und Modelle, die der neuen i-Size-Norm entsprechen. Wer sich für einen herkömmlichen Sitz ohne Isofix entscheidet, sollte auf jeden Fall die Gurtlänge überprüfen. Mitunter kann es sonst zu Problemen kommen, etwa bei der Fixierung von Babyschalen. Eine Einbauprobe ist nicht nur aus diesem Grund unerlässlich!
  • Bei Auswahl des Modells können sich Eltern zum Beispiel an ausführlichen Testberichten orientieren.
  • Egal, welcher Autokindersitz es letztlich sein wird: Er muss den aktuellen Normen entsprechen. Diese erkennen Eltern am entsprechenden Aufkleber am Kindersitz.
  • Nicht zuletzt gilt es, das Wachstum des Kindes im Auge zu behalten, um bei Bedarf rechtzeitig zu einem Sitz in der nächst höheren Gruppe zu wechseln.

Übersicht: Kinderautositze im Test

Kinderautositz Test

© depositphotos.com – Vaicheslav

Kinderautositz Test 2017 von ADAC & Stiftung Warentest (11/17)

Im Herbsttest 2017 von Stiftung Warentest und ADAC waren Kinderautositze in allen Größen vertreten, dazu 5 i-Size-Kindersitze nach der neuen UN ECE Reg. 129. Im Gesamtergebnis positiv (12x „gut“), gab es mit dem Sitz von Jané und dem Recaro Kindersitz aber auch wieder zwei „mangelhafte“ Ergebnisse.

Test Unfallsicherheit: Jané und Recaro versagen

Zwölf der sechzehn getesteten Babyschalen und Kinderautositze schnitten insgesamt mit „gut“ ab. Diese Modelle überzeugten vor allem in dem wichtigen Test auf Unfallsicherheit.

Bis auf den Concord Vario XT-5 und dem Maxi-Cosi Rodi XP fix (beide „befriedigend“), erzielten die Kindersitze im Unfallschutz ein „gut“ oder „sehr gut“. Sie überstanden die Aufprallsimulation anstandslos und die jeweiligen Gurtsysteme leiteten die entstehenden Kräfte entsprechend ab. Die Modelle im aktuellen Kinderautositz Test übertreffen in diesem Teilbereich die gesetzlichen Vorschriften teils sogar recht deutlich.

Durchgefallen sind hingegen der Jané Grand sowie der Recaro Kindersitz Optia mit Smart Click Base.

Die getesteten Autositze von Jané hoben beim Frontalcrash ab, rasteten aus und wurden nach vorne katapultiert oder es lockerten sich die Haken der Isofix-Halterung.

Jané verkauft den Kinderautositz weiterhin. Kunden können ihr Exemplar aber kostenlos reparieren lassen. Für weitere Infos muss nur der OR-Code am Sitz gescannt werden. Alternativ kann auch die Produktnummer unter http://jane.es/frameweb/de/product-register eingegeben werden.

Der Recaro Kindersitz löste sich beim Frontalaufprall im aktuellen Kinderautositz Test von der Smart Click Base und der 15 Kilogramm schwere Dummy schleuderte nach vorne.

Recaro hat den Kinderautositz vom Markt genommen und bietet einen kostenlosen Umtausch an. Man kann sich unter folgendem Link für den Umtausch registrieren: https://safety.recaro-cs.com

Test auf Schadstoffe

Anders als noch in früheren Tests erreichten alle aktuellen Kinderautositze im Test ein „gutes“ oder „sehr gutes“ Ergebnis!

Tipps der Stiftung Warentest

  • für Neugeborene ist eine Babyschale am sinnvollsten. Sie sind sicher, dabei leicht und handlich
  • so lange wie möglich rückwärts fahren
  • Isofix-Befestigungen sind komfortabler als die Befestigung über den Sicherheitsgurt
  • bisher konnte noch kein Langzeit-Kindersitz (Nutzung von Geburt bis 12 Jahre) in den Tests überzeugen. Mindestens zwei Kindersitze sind also Pflicht.
  • Der Preis ist kein Indikator für die Qualität eines Sitzes.

Kinderautositz Test 2017 (Herbst): Die Ergebnisse im Überblick

i-Size-Kinderautositze (bis max. 105 cm Körpergröße)

Testergebnis: „gut“

Autokindersitze – Von der Geburt bis max. 13 kg (Gruppe 0+)

Testergebnis: „gut“

Autokindersitze – Von der Geburt bis max. 18 kg (Gruppe 0/I)

Testergebnis: „gut“

Kindersitze – Von 9 kg bis max. 36 kg (Gruppe I/II/III):

Testergebnis: „gut“

Im aktuellen Kinderautositz Test war kein gutes Modell dabei. Schau dich bitte in den älteren Tests um (siehe unten).

Testergebnis: „befriedigend“

  • Concord Vario XT-5 (Note: 3,0)

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Jané Grand (Note: 5,5)
  • Recaro Optia & Smart Click Base (Note: 5,5)
Kindersitze – Von 15 kg bis max. 36 kg (Gruppe II/III):

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Chicco Oasys 23 Fixplus Evo (Note: 2,6)

Die kompletten Ergebnisse zum Kinderautositz Test und den gesamten Artikel könnt ihr im Heft 11/2017 oder auf der Homepage von Stiftung Warentest – Autokindersitze oder auf der Seite des ADAC nachlesen. || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Kinderautositz Test von Stiftung Warentest & ADAC (Frühjahrstest 2017)

Im Frühjahr 2017 kamen im Kinderautositz Test von Stiftung Warentest und ADAC gleich 37 Modelle auf den Prüfstand. Immerhin 22 Kindersitze erreichten ein „gutes“ Ergebnis. Vier Sitze bekamen dagegen nur ein „mangelhaft“. Grund hierfür waren Sicherheitsprobleme oder eine zu hohe Schadstoffbelastung.

Test Unfallsicherheit:

Ein „sehr gutes“ Modell konnten die Prüfer in diesem Kinderautositz Test nicht finden. Es gab aber in allen Kategorien zahlreiche „gute“ Modelle, die ein „sehr gut“ nur knapp verpassten. Darunter beispielsweise der Britax Römer Baby-Safe, der Cybex Aton 5, der Cybex Pallas sowie die Cybex Solution Modelle.

Die Firma Greco bietet als einziger Hersteller mit dem Greco Milestone einen all-in-one Autokindersitz, der deine Kinder von der Geburt bis zum zwölften Lebensjahr begleiten soll. Ein guter Ansatz, spart man doch so die Ausgaben für einen zweiten oder dritten Kindersitz.

Leider kommt der Greco im Kinderautositz Test nicht über ein „ausreichend“ hinaus. In der Schadstoffprüfung erreicht der Sitz immerhin ein „gut“, in der Handhabung ist er noch „befriedigend“. Der Schwachpunkt ist die Unfallsicherheit bei einem frontalen Aufprall.

Zwei Kinderautositze schnitten zudem mit „mangelhaft“ ab.

Der Casualplay Multipolaris Fix konnte, trotz Fangkörper, den Dummy nicht im Sitz halten.

Beim Saturn iFix bemängelten die Tester den Gurtverlauf. Dieser könne bei einem Frontalaufprall zu stark in den Bauch einschneiden und Organe oder das Becken der Kinder verletzen.

Test auf Schadstoffe

Die beiden Modelle Joolz iZi Go Modular by BeSafe erreichten in diesem Kinderautositz Test in allen Teilbereichen ein „sehr gut“ oder „gut“. Eine Ausnahme bildete die Schadstoffprüfung. In den Bezügen wurden zu große Mengen des Flammschutzmittels TCPP gefunden

TCPP – Das Flammschutzmittel steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Außerdem belastet es die Umwelt, da es in Kläranlagen nicht komplett entfernt werden kann. Quelle (https://de.wikipedia.org/wiki/Tris(2-chlorisopropyl)phosphat)

Test Handhabung

Mittlerweile ist der Großteil der Kindersitze in der Handhabung „gut“ oder „sehr gut“.

In diesem Kinderautositz Test viel nur der Axid Wolmax aus der Rolle.

Laut Stiftung Warentest sei der Wolmax speziell auf schwedische Autos zugeschnitten, da der Stützfuß mit Spanngurten befestigt werden müsse. Die notwendigen Vorrichtungen gibt es in hiesigen Autos aber nur sehr selten, was eine umständliche Befestigung am Vordersitz erforderlich mache. Der Axid Wolmax bekam in der Handhabung und im Gesamtergebnis nur ein „ausreichend“.

Kinderautositz Test 2017 (Frühjahr): Die Ergebnisse im Überblick

i-Size-Kinderautositze (bis max. 105 cm Körpergröße)

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Takata Midi i-Size Plus (Note: 2,9) – 40 bis 105 cm

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Joolz iZi Go Modular by BeSafe (Note: 5,5) – 40 bis 75 cm
  • Joolz iZi Go Modular by BeSafe + i-Size base (Note: 5,5) – 40 bis 75 cm
Autokindersitze – Von der Geburt bis max. 13 kg (Gruppe 0+)

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Hauck Zero Plus Comfort (Note: 2,7)
  • Bergsteiger Babyschale (Note: 3,4)
Autokindersitze – Von der Geburt bis max. 18 kg (Gruppe 0/I)

In diesem Kinderautositz Test war kein gutes Modell dabei. Schau dich bitte in den anderen Tests um.

Testergebnis: „befriedigend“

  • Joie Spin360 (Note: 2,8)
Kindersitze – Von der Geburt bis max. 36 kg (Gruppe 0/I/II/III):
  • Greco Milestone (3,9) – „ausreichend“
Kindersitze – Von 9 kg bis max. 36 kg (Gruppe I/II/III):

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Britax Römer Evolva 123 SL Sict (Note: 2,6)
  • Nania I-Max SP (Note: 2,7)
  • Osann I-Max SP (Note: 2,7)
  • Britax Römer Advansafix III Sict (Note: 2,8)

Testergebnis: „ausreichend“

  • Axkid Wolmax (Note: 3,8)

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Casualplay Multipolaris Fix (Note: 5,5)
  • LCP Kids Saturn iFix (Note: 5,5)
Kindersitze – Von 15 kg bis max. 36 kg (Gruppe II/III):

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Casualplay Polaris Fix (Note: 2,9)

Die kompletten Ergebnisse zum Kinderautositz Test und den gesamten Artikel könnt ihr im Heft 06/2017 oder auf der Homepage von Stiftung Warentest || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Sondertest faltbarer Kinderautositz: Mifold Grab-and-Go (2017)

Ein innovatives Konzept bietet der Mifold Grab-and-Go. Dieser spezielle Kinderautositz ist sehr kompakt, leicht, zusammenfaltbar und lässt sich damit wunderbar im Kofferraum verstauen. Eigentlich perfekt, wenn man mal ein zusätzliches Kind (der Mifold ist zugelassen für Kinder von 4 bis 12 Jahren) mit dem Auto befördern möchte.

Stiftung Warentest hat den Mifold Grab-and-Go genauer untersucht und dabei leider gravierende Sicherheitsmängel festgestellt.

Der Kinderautositz besteht nur aus einem Sitzkissen und bietet keinen seitlichen Schutz wie herkömmliche Kindersitze. Auch beim Frontalaufprall wäre das Kind gefährdet. Es sitzt im Mifold nur leicht erhöht. Damit verlaufen die Gurte nicht ideal. Dazu verrutscht der Mifold auf dem Fahrzeugsitz.

Abschließend bemängelten die Tester auch die Handhabung. Das Anschnallen sei fummelig, der Sitz selbst unbequem. Dazu sei die Gefahr groß, den Sitz falsch einzubauen.


Kinderautositz Test von Stiftung Warentest & ADAC (Herbsttest 2016)

Der Kinderautositz Test im Herbst 2016 nahm 16 Kindersitze unter die Lupe. Es gab 9 „gute“ Modelle. Neben 4 mittelmäßigen Ergebnissen, mussten die Tester aber auch 3 Autokindersitze mit „mangelhaft“ bewerten. Dabei korrelierte der Preis keineswegs mit einem guten Ergebnis. Drei günstige Sitze schaften ein „gut“, wohingegen die eher teuren Nuna Rebl, Recaro Kindersitz Optia und Diono Radian 5 mit „mangelhaft“ durchfielen.

Test Unfallsicherheit:

Neben zwei „sehr guten“ Ergebnissen (Cybex Aton Q i-Size + Base) im Teilbereich Unfallsicherheit, haben noch acht weitere Sitze mit „gut“ abgeschnitten.

Dabei müssen gute Sitze nicht einmal teuer sein. Das beweisen der Nania Befix SP (circa 49 Euro, der Vertbaudet Juniorsit (circa 80 Euro) sowie der Hema Junior (circa 65 Euro).

Im Gegensatz dazu gab es in diesem Kinderautositz Test, so Stiftung Warentest, drei Totalausfälle.

1. In der Kindersitz Gruppe von 9 kg bis max. 36 kg Körpergewicht musste der Recaro Kindersitz Optia mit Isofix-Basis Recaro fix das Testgelände mit einem „mangelhaft“ wieder verlassen.

Grund dafür waren die zu schwachen Halteklammern der Isofix-Basis. Bei einer simulierten Vollbremsung löste sich der Kinderautositz von der Basis und flog nach vorne.

Stiftung Warentest dazu: „Solch eine schwache Konstruktion bekommen unsere Prüfer selten zu sehen.“

Der Hersteller Recaro stoppte mittlerweile den Verkauf des Kindersitzes und bietet einen kostenfreien Austausch an.

Achtung: Diese Basis gab es auch zusammen mit der ansonsten guten Babyschale Recaro Privia zu kaufen. Stiftung Warentest empfiehlt, die Basis nicht mehr zu verwenden und die Babyschale stattdessen mit den Sicherheitsgurten des Autos zu befestigen.

In allen anderen Testbereichen schnitt er ansonsten „gut“ bis „sehr gut“ ab.

2. In der I-Size Klasse viel zudem der Nuna Rebl mit „mangelhaft“ durch. Auch der Nuna Rebl versagte im Crash-Test. Beim Frontalaufprall riss der Sitz von der Basis und kippte auf den Vordersitz. Eine Gefahr für Kind und Beifahrer.

3. Der Diono Radian 5 ist für Kinder von der Geburt bis maximal 25 kg Körpergewicht gedacht. Im Teilbereich Unfallsicherheit erreichte er ein „ausreichend“.

Grund für das letztendlich „mangelhafte“ Endergebnis waren die Hosenträgergurte, mit denen größere Kinder nicht sicher festgeschnallt werden konnten. Die Schulterpolster saßen zu stramm, um Kinder sicher befestigen zu können.

Weiterhin monierten die Tester, dass sich der Diono Radian 5 bei einem rückwärtsgerichteten Einbau am Vordersitz abstützt. Autositze seien, im Falle eines Unfalls für so große Lasten nicht ausgelegt, so Stiftung Warentest.

Test auf Schadstoffe

Im Teilbereich Schadstoffe gab es in diesem Kinderautositz Test erfreulicherweise keine Ausrutscher. Alle getesteten Sitze lagen hier im Bereich „gut“ bis „sehr gut“.

Kinderautositz Test 2016 (Herbst): Die Ergebnisse im Überblick

i-Size-Kinderautositze (bis max. 105 cm Körpergröße)

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Joie i-Anchor Advance + i-Base Advance (Note: 2,6) – 40 bis 105 cm

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Nuna Rebl (Note: 5,5) – 40 bis 105 cm
Autokindersitze – Von der Geburt bis 13 kg (Gruppe 0+)

Im Kinderautositz Test 11/2016 war in dieser Gruppe kein Modell vertreten.

Kindersitze – Von der Geburt bis max. 25 kg (Gruppe 0/I/II):

Testergebnis: „gut“

  • Recaro Zero 1 (Note: 2,4)

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Diono Radian 5 (Note: 5,5)
Kindersitze – Von 9 kg bis max. 36 kg (Gruppe I/II/III):

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Maxi-Cosi Rubi XP (Note: 2,9)

Testergebnis: „ausreichend“

  • Hema Doorgroei (Note: 3,8)
  • Nania Beline SP Luxe (Note: 3,8)

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Recaro Optia + Isofix-Basis Recaro fix (Note: 5,5)
Kindersitze – Von 15 kg bis max. 36 kg (Gruppe II/III):

Testergebnis: „gut“

Die kompletten Ergebnisse zum Kinderautositz Test und den gesamten Artikel könnt ihr im Heft 11/2016 oder auf der Homepage von Stiftung Warentest || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Kinderautositz Test von ADAC & Stiftung Warentest (06/2016)

Der erste Kinderautositz Test von ADAC und Stiftung Warentest im Jahr 2016 brachte erstmals seit der Einführung des neuen Prüfprogramms (Details siehe unten) ein „sehr gutes“ Ergebnis. Der Kiddy Evo-Luna i-Size setze sich an die Spitze des Testfeldes. Im folgten immerhin 17 Modelle mit dem Ergebnis „gut“. Insgesamt wurden 26 Autokindersitze getestet.

Kindersitz Test: Unfallsicherheit, Handhabung & Schadstoffe:

Der Testsieger Kiddy Evo-Luna gehört zur Klasse der i-Size-Sitze und bietet Kindern von 45 cm bis 83 cm Körpergröße einen „sehr guten“ Unfallschutz. Mit „sehr gut“ schnitten in dieser Teildisziplin noch der Joie i-Gemm und die beiden Besafe Modelle Besafe iZi Go Modular i-Size sowie Besafe iZi Kid X2 i-Size ab.

Im Bereich der mitwachsenden Sitze waren die Ergebnisse durchwachsen. In der Gruppe bis 25 kg Körpergewicht kam kein Sitz über ein „befriedigend“ (Hauck Varioguard Plus) hinaus. Die schlechte Handhabung verhinderte ein „gutes“ Ergebnis.

Der Chicco Seat-Up 012 erreichte insgesamt nur ein „ausreichend“. Laut Stiftung Warentest bietet der Sitz zu viele Möglichkeiten des Einbaus (vorwärts, rückwärts, mit Isofix, ohne Isofix, extra Top-Tether). Das mache die Handhabung unnötig kompliziert. Normalerweise wären Kinderautositze auf eine Montageart ausgerichtet.

Montagearten von Kinderautositzen:

  • mit Gurtsystem des Autos befestigt
  • mit Isofix befestigt: Alle Neuwagen ab 2014 müssen Halteösen für das Klicksystem verbaut haben
  • mit Isofix & Autogurt: Der Sitz ist mit dem Auto per Isofix fest verankert, das Kind wird mit dem Gurt des Autos angeschnallt.

Noch eine Note schlechter schnitt der KidsEmbrace Batman ab. Dieser Kinderautositz ist für Kinder von 9 kg bis 36 kg Körpergewicht zugelassen. Der Hersteller schreibt für die Benutzung vor, dass bei größeren Kindern die Rückenlehne entfernt werden muss. Ein Seitenaufprallschutz ist dann nicht mehr gegeben. Für Kinder über 6 Jahre ist die Rückenlehne zu klein.

Bis 18 kg Körpergewicht ist der Kiwy SF01 Q-Fix ausgelegt. Die Tester haben bei diesem Modell verschiedene Gründe, vom Kauf abzuraten.

Der Kiwy versagte einerseits bei Seitenaufpralltest. Kinder haben hier ein zu hohes Verletzungsrisiko. Noch dazu kommt eine zu hohe Schadstoffbelastung durch den Bezugsstoff. Es wurde der Weichmacher Diisononylphthalat (DINP) in hohen Mengen gefunden.

DINP

  • kann sich im Fettgewebe anreichern, belastet die Umwelt
  • ist in Spielzeugteilen, die in den Mund genommen werden können, verboten (Quelle

Kinderautositz Test 2016 (06/2016): Die Ergebnisse im Überblick

i-Size-Kinderautositze (bis max. 105 cm Körpergröße)

Testergebnis: „sehr gut“

Testergebnis: „gut“

Autokindersitze – Von der Geburt bis max. 13 kg (Gruppe 0+)

Testergebnis: „gut“

Kindersitze – Von der Geburt bis max. 25 kg (Gruppe 0/I/II):

In diesem Kinderautositz Test konnte kein Modell ein „gutes“ Ergebnis erreichen. Schau dich in den anderen Tests um. Dort findest du gute Kindersitze bis max. 25 kg.

Testergebnis: „befriedigend“

  • Hauck Varioguard Plus (Note: 2,7)

Testergebnis: „ausreichend“

  • Chicco Seat-Up 012 (Note: 3,9)

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Kiwy SF01 Q-Fix (Note: 4,9)
Kindersitze – Von 9 kg bis max. max. 36 kg (Gruppe I/II/III):

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Chicco Oasys 1 Evo Isofix (Note: 2,7)
  • Britax Römer Advansafix II Sict (Note: 2,9)

Testergebnis: „mangelhaft“

  • KidsEmbrace Batman (Note: 5,5)
Kindersitze – Von 15 kg bis max. 36 kg (Gruppe II/III):

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Migo Sirius (Note: 2,7)
  • Migo Sirius + Isofixbasis (Note: 2,7)

Die kompletten Ergebnisse zum Kinderautositz Test und den gesamten Artikel könnt ihr im Heft 06/2016 oder auf der Homepage von Stiftung Warentest || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Kinderautositz Test 2015 (Herbsttest): Guter Schutz bei Autokindersitzen ist Standard

Nachdem die Stiftung Warentest und der ADAC bereits im Juni ihren großen Kinderautositz Test 2015 veröffentlichten, kamen nun erneut 22 Modelle, u.a. von Cybex, Maxi-Cosi, Britax Römer und Recaro Kindersitze, auf den Prüfstand. Fazit: Die meisten Kindersitze und Babyschalen im Test bieten den kleinen Mitfahrern einen guten Unfallschutz. Erneut wurden aber auch Kindersitze, aufgrund von Schadstoffen in den Bezügen, abgewertet.

Kinderautositz Test 2015: Die Testkriterien

Getestet wurden 22 Babyschalen und Kindersitze für Kinder von der Geburt bis zu einem Körpergewicht von maximal 36 Kilogramm. Unter den Testkandidaten waren zudem 5 i-Size-Modelle, die strengeren Prüfkriterien unterliegen und nach Körpergröße (im Test 40 bis 105 Zentimeter) klassifiziert werden.

Leider fehlten erneut im Kinderautositz Test die Gruppe der Reboarder, die ein längeres Rückwärtssitzen der Kinder (bis zu 4 Jahren) ermöglichen.

Stiftung Warentest und ADAC überprüften die Kindersitze im Test auf Unfallsicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffe. Schon im letzten Test wurde hierfür eine neue Testdurchführung und -auswertung angewandt (siehe unten). Die strengen Kriterien im Kinderautositz Test sind höher als vom Gesetzgeber vorgeschrieben, so dass alle Autokindersitze, die das Gesamturteil „gut“ oder „befriedigend“ erhielten, die gesetzlichen Vorschriften deutlich übertreffen.

Sicherheits-Tipps: Kinder sollten so lange wie möglich rückwerts sitzen. Laut Stiftung Warentest empfehlen Experten das Rückwertssitzen bis zu einem Alter von zweieinhalb Jahren. Befürworter spezieller Reborder-Kindersitze halten Rückwärtssitzen sogar bis zu einem Alter von vier Jahren für sinnvoll.

Weiterhin empfehlen Stiftung Warentest und ADAC Kinder bis zu zwölf Jahren ausschließlich mit einem Kindersitz bzw. einer Sitzerhöhung zu befördern.

Die Testsieger im aktuellen Kindersitze Test 2015

Kein Autokindersitz erreichte im aktuellen Test ein „sehr gut“. Immerhin wurden 13 Modelle insgesamt mit „gut“ bewertet. 3 Kindersitze erreichten ein „befriedigend“.

Auch im aktuellen Kinderautositz Test führten Schadstoffprobleme bei sechs Modellen zur Abwertung und damit zur Note „mangelhaft“. In den jeweils drei getesteten Varianten der Kindersitze Cybex Aton 4 und Cosatto Hold wurden Schadstoffe in den Bezügen gefunden.

Kinderautositz Test Quelle: ADAC 2015/Fotograf: Ralph Wagner

Quelle: ADAC 2015/Fotograf: Ralph Wagner

Diese Modelle wurden insgesamt mit „gut“ getestet:

Bis max. 13 Kilogramm (0+):
  • Maxi-Cosi Pebble Plus* (Note: 1,6)
  • Graco SnugFix + SnugFix mit Isofix (2,0)
  • Graco SnugFix (Note: 2,4)
  • Simple Parenting Doona+ (Note:2,4)
  • Simple Parenting Doona mit Isofix (Note: 2,5)
I-Size:
  • Maxi-Cosi Pebble Plus* mit Isofix-Basis 2wayfix (Note: 1,6) – (45-75 cm)
  • Concord Reverso (Note: 1,8)) – (40-105 cm)
9 bis max. 18 Kilogramm (I):
9 bis max. 36 Kilogramm (I/II/III):
15 bis max. 36 Kilogramm (II/III):

Die kompletten Ergebnisse zum Kinderautositz Test und den gesamten Artikel könnt ihr auf der Homepage von Stiftung Warentest || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Kinderautositz Test 2015: Ergonomisch gut – Probleme bei Sicherheit & Schadstoffen

Der ADAC und die Stiftung Warentest überprüften auch 2015 gemeinsam die Sicherheit von Autokindersitzen. Leider wurden diesmal keine Reboarder in den Test mit aufgenommen, dafür zwei Sitze nach der neuen i-Size-Verordnung.

Das Resultat: Kein Sitz bekam die Note „sehr gut“. Von 23 getesteten Autokindersitzen erreichten 14 Modelle im Gesamtergebnis ein „gut“, ein Sitz zerbrach beim simulierten Crash, zudem wurden PAK und ein gesundheitlich schädliches Flammschutzmittel in den Bezügen der Kindersitze gefunden.

Autokindersitze Test 2015: So wurde getestet?

Die Tester von ADAC und Stiftung Warentest überprüften die Kinderautositze auf Sicherheit, Bedienbarkeit, Ergonomie und Schadstoffe. Dabei wurde die Testdurchführung und -auswertung in diesem Jahr überarbeitet.

So wurde für den Frontalaufprallversuch eine neue Karosserie (Golf VII) verwendet, ein neuer Crashtestdummy (Q10, „10-jähriger“) eingeführt und der übliche 3-jährige Dummy mit einem neuen Sensor für die Überprüfung der Druckbelastung im Bauchbereich ausgestattet.

Frontalaufprallversuch (Quelle: ADAC)

Frontalaufprallversuch (Quelle: ADAC) – Kinderautositz Test 2015

Der Seitenaufpralltest wurde weiterentwickelt und an die neue i-Size-Verordnung (ECE-R) angelehnt, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht.

Für die Überprüfung der Ergonomie und Bedienbarkeit kamen zudem aktuelle Fahrzeugmodelle zum Einsatz, an denen u.a. die Installation und die Anpassbarkeit der Autokindersitze getestet wurden.

So wird die Anschnallpflicht zur Kür: Die Testsieger im Autokindersitze Test 2015

Kinderautositz Test-Übersicht 2015 von ADAC & Stiftung Warentest (Quelle: ADAC)

Kinderautositz Test-Übersicht 2015 von ADAC & Stiftung Warentest (Quelle: ADAC)

ADAC / Stiftung Warentest – Tipp: Beim Kauf von Autokindersitzen sollten das eigene Auto und die Kinder dabei sein. Schon im Voraus kann so geprüft werden, ob ein Sitz auch wirklich zum Auto passt, das Kind sich wohlfühlt und der Einbau und die Anpassungsmöglichkeiten leicht von der Hand gehen.

Autokindersitze gibt es u.a. in den getesteten Klassen „Bis 13 Kilogramm (0+)“, „i-Size“, „9 bis 18 Kilogramm (I)“, „9 bis 36 kg (I/II/III)“ sowie „15 bis 36 Kilogramm (II/III)“. Der Test 2015 hat gezeigt, dass Eltern für ihre Kinder in jedem Alter Modelle mit dem Gesamturteil „gut“ bekommen können.

Manche erreichen zumindest in den Teilergebnissen sogar ein „sehr gut“, so der Cybex Cloud Q (Sicherheit), Maxi Cosi Axissfix, Britax Römer King II ATS, Britax Römer Kidfix SL SICT, Joie Trillo LX (Schadstoffprüfung).

Diese Modelle wurden insgesamt mit „gut“ getestet:

Bis max. 13 Kilogramm (0+):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze bis 13 kg (0+)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): bis 13 kg (0+)

i-Size – ca. 6 Monate – 4 Jahre:
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 61 cm bis 105 cm (i-Size)

Autokindersitze Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 61 cm bis 105 cm (i-Size)

9 bis max. 18 Kilogramm (I):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 18 kg (I)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 18 kg (I)

9 bis max. 36 kg (I/II/III):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 36 kg (I/II/III)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 36 kg (I/II/III)

15 bis max. 36 Kilogramm (II/III):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 15 bis 36 kg (II/III)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 15 bis 36 kg (II/III)

Schadstoffe, Versagen im Crashtest: Diese Autokindersitze haben im Test 2015 nicht überzeugt

Vier Autokindersitze sind im aktuellen Kinderautositz Test von ADAC und Stiftung Warentest mit einem „mangelhaft“ durchgefallen.

Versagen im Crashtest:

Als einziges Modell erhielt der Hauck Varioguard (bis 18 Kilogramm 0+/I) in der Kategorie Sicherheit ein „mangelhaft“. Den Frontal-Crashtest überstand der Kindersitz nicht. Die Sitzschale löste sich aus der Basis, der Sitz klappte nach vorn. Ein angeschnalltes Kind würde auf den Vordersitz prallen. Das Verletzungsrisiko sei sehr hoch, so die ADAC-Tester.

Zwei Autokindersitze, der Cam Gara 0.1 und der Chicco Gro-Up 123, kamen im Sicherheitstest über ein „ausreichend“ nicht hinaus.

Schadstoffprüfung:

Auch hier viel der Hauck Varioguard auf. Die Tester fanden ein gesundheitsschädliches Flammschutzmittel. Drei weitere Sitze, der Casualplay Sono Fix, der Simple Paranting Doona sowie der Simple Parenting Doona mit Isofix Base erhielten in der Schadstoffprüfung zudem nur ein „mangelhaft“ und wurden abgewertet. Man fand in den Gurtpolstern und Sitzbezügen erhöhte Mengen an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.

Die kompletten Ergebnisse zum Kinderautositz Test und den gesamten Artikel könnt ihr auf der Homepage von Stiftung Warentest || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Was kosten die besten Kinderautositze?

Die besten i-Size Modelle

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Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 11:03 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 12:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die besten Modelle aus den Gruppen I/II/III

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018 um 13:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die aktuellen Testkriterien von ADAC & Stiftung Warentest (ab 2015)

Für jeden Kinderautositz Test werden die jeweiligen Model anonym eingekauft. Jede Teildisziplin geht mit einem bestimmten Anteil in das gesamte Qualitätsurteil ein. Eine Ausnahme bildet der Teilbereich Schadstoffe. Es geht nicht direkt in das Gesamtergebnis ein, bei größeren Schadstoffmengen wird das Gesamturteil aber auch abgewertet.

Die Teildisziplinen setzen sich wiederum aus vielen Einzelwertungen zusammen.

Das Gesamturteil wird aus vier Teildisziplinen gebildet:

Unfallsicherheit (50 %)

Die Prüfung auf Unfallsicherheit orientiert an die Verordnungen ECE-R 44 und R 129. Die Prüfung erfolgt mit unterschiedlich großen Dummys. Die jeweiligen Aufprallversuche erfolgen mit einer VW Golf Rohkarosse.

Es werden Frontalaufprall, Seitenaufprall sowie Gurtverlauf und Standsicherheit des Autokindersitzes überprüft

Handhabung (40 %)

In der Teildisziplin werden der Schutz vor Fehlbedienung, der Einbauen, das Anschnallen, die Größenanpassung, der Sitzumbau, die Gebrauchsanleitung sowie Reinigung und Verarbeitung überprüft.

Ergonomie (10 %)

Im Teilbereich Ergonomie testen Kinder sowie drei Experten den Platzbedarf, die Sichtverhältnisse, die Sitzposition, die Polsterung und die Beinauflage an verschiedenen Plätzen der Testfahrzeuge (Ford C-Max, VW Golf VII, Opel Adam).

Schadstoffe (0 %)

Im Schadstofftest werden alle Materialien, die mit dem Kind in Kontakt kommen können, getestet. Die Sitzbezüge und Gurtpolster werden auf PAK, Phthalate, Organophospor-Flammschutzmittel, Phenolische Verbindungen und Formaldehyd überprüft.

Gründe für Abwertungen:

  • Unfallsicherheit, Handhabung oder die Note für Schadstoffe = mangelhaft, Gesamtergebnis = mangelhaft
  • Note nur befriedigend bei Unfallsicherheit oder Handhabung, Gesamtergebnis wird abgewertet
  • nur ausreichend im Urteil Schadstoffe, Gesamtergebnis wird abgewertet
  • Frontal- oder Seitenaufprall = mangelhaft, Unfallsicherheit = mangelhaft
  • ab befriedigend bei Frontal-, Seitenaufprall oder Sicherheit der Sitzkonstruktion, Ergebnis Teilbereich Unfallsicherheit wird abgewertet
  • Schutz vor Fehlbedienung = mangelhaft, Handhabung = mangelhaft
  • ab befriedigend bei Schutz vor Fehlbedienung, Anschnallen oder Einbauen, Teilbereich Handhabung wird abgewertet
  • Urteil für Schadstoffe kann nicht besser sein als die schlechteste Note für PAK, Phthalate (Weichmacher), Organophospor-Flammschutzmittel, Phenolische Verbindungen oder Formaldehyd (Quelle:)

Beitragsbild: depositphotos – marchibas


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