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Kinderautositz Test & Ratgeber – Alles zu Babyschalen, Reboardern & i.size

Kinderautositz Test und Ratgeber

Es gibt viele Fragen, mit denen sich werdende Eltern beschäftigen. Eine ganz wichtige ist die nach einem geeigneten Kinderautositz. Denn schließlich soll der Nachwuchs bereits auf seiner ersten Fahrt vom Krankenhaus bis nach Hause sicher transportiert werden. Auf dem Markt ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen erhältlich. Doch welcher Kindersitz ist der Richtige? Welche Kriterien sind ausschlaggebend? Was hat es mit den Normen auf sich? Und wieso gibt es Sitze, in denen die Kinder mit dem Blick nach hinten gerichtet fahren? Ihr findet die Antworten im folgenden Kinderautositz Ratgeber.

Dazu gibt es auf ElternKindTipps.de immer den aktuellsten Kinderautositz Test (hier geht’s direkt zum aktuellsten Test // hier zur Preisübersicht) sowie ältere Tests, für alle, die bei Vorjahresmodellen sparen wollen.

Kinderautositz Ratgeber: Wichtige Fakten vor dem Kauf

Die Einteilung in verschiedene Normgruppen

Maßgeblich für die Einteilung in die unterschiedlichen Normgruppen ist laut der Norm ECE R 44 das Gewicht des Kindes. Ergänzend gibt es Angaben zum Alter, die allerdings nicht verbindlich sind; denn jedes Kind wächst und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo.

Anhand dieser Faktoren werden die Kinderautositze in die gängigen Gruppen eingeteilt:

Gruppe 0 beziehungsweise 0+: Zu dieser Gruppe zählen die klassischen Babyschalen. Sie sind geeignet vom ersten Lebenstag bis zu einem Gewicht von zehn beziehungsweise 13 Kilogramm. Sitze dieser Gruppe müssen im Wagen zwingend gegen die Fahrtrichtung befestigt werden.

Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 14:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gruppe I: Autositze dieser Klassifizierung sind geeignet für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 18 Kilogramm, was einem Alter von etwa vier Jahren entspricht.

Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 14:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gruppe II: Diese Sitze sind auf Kinder mit einem Gewicht von circa 15 bis 25 Kilogramm ausgerichtet (Alter: ungefähr dreieinhalb bis sieben Jahre).

Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 14:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gruppe III: Diese Kinderautositze können genutzt werden, bis der Nachwuchs 36 Kilogramm wiegt; also etwa mit einem Alter von zwölf Jahren.

Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 15:14 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

In die Gruppen II und III fallen auch die sogenannten Sitzerhöhungen oder Sitzschalen.

Ab einer Größe von 150 Zentimetern dürfen Kinder laut Gesetz regulär ohne Kinderautositz im Wagen befördert werden. Das gilt auch dann, wenn sie noch keine zwölf Jahre alt sind.

Kinderautositze für eine langfristige Nutzung

Sogenannte Langzeit-Kindersitze sind Modelle, die gruppenübergreifend für verschiedene Gewichtsklassen genutzt werden können. Die Hersteller ermöglichen dies durch verschiedene Umbauvarianten, mit deren Hilfe sich die Sitze der Entwicklung der Kinder anpassen.

So lässt sich zum Beispiel die Kopfstütze verlängern oder die Sitzeinlage für die Kleinsten später herausnehmen. Während der Nutzung in der Sitzgruppe I verfügen diese Sitze zumeist über eine Schlafposition.

Gurtsysteme versus Fangkörper

Nicht nur in der Babyschale, auch in Autositzen der Gruppe I werden Kinder in der Regel mit einem integrierten Fünf-Punkt-Gurt angeschnallt. Um größtmögliche Sicherheit zu erreichen, sollten Eltern bei der Einstellung darauf achten, dass die Gurte eng am Körper des Kindes anliegen.

Fangkörper - Kinderautositz

© depositphotos.com – gromaler

Alternativ gibt es in der Gruppe I Hersteller, die Modelle mit einem sogenannten Fangkörpersystem anbieten. Dabei handelt es sich um Kinderautositze, in denen die Kinder nicht durch einen Gurt, sondern durch einen breiten Fangkörper – auch Sicherheitskissen genannt – vor dem Bauch gehalten werden. Dieser soll die Wucht eines Aufpralls deutlich reduzieren.

Die neue i-Size-Norm

Damit Kindersitze im Auto größtmögliche Sicherheit gewähren können, werden sie entsprechend gültiger Normen zugelassen.

Seit 2005 ist dies die Norm ECE R 44/04. Sitze mit dieser Kennzeichnung entsprechen demnach den gängigen Standards. Auch Kindersitze mit der „Vorgänger“-Norm ECE R 44/03 dürfen Eltern noch verwenden, sie sollten jedoch mit Blick auf eine mögliche Materialermüdung bald ausgetauscht werden.

Einen noch weiter verbesserten Standard verspricht seit 2013 die sogenannte i-Size-Norm. Sie ist der erste Teil der neuen gesetzlichen Sicherheitsverordnung ECE R129 und läuft parallel zur ECE R 44-Norm. Sie umfasst Babyschalen sowie Isofix-Kindersitze der Gruppe I, die über ein integriertes Gurtsystem verfügen.


Der bisher einzige Autokindersitz, der seit der Einführung des neuen Testverfahrens mit „sehr gut“ bewertet wurde!

Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 16:27 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hinter diesen Neuerungen steht die Erkenntnis, dass Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten rückwärts gerichtet im Auto am sichersten transportiert werden – in sogenannten Reboardern.

Entsprechend dürfen Sitze der i-Size-Norm ausschließlich gegen die Fahrtrichtung montiert werden. Die Zulassung der Sitze orientiert sich – anders als bei den bisherigen Normen – an der Körpergröße der Kinder.

Ein Kinderautositz mit i-Size-Norm darf nur in Fahrzeugen befestigt werden, die mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen sind; alternativ müssen Eltern auf entsprechende Freigabe-Hinweise am Kindersitz achten. Auch sie geben Aufschluss darüber, ob der Sitz für das entsprechende Fahrzeug geeignet ist.

Ursprünglich schrieb die i-Size-Norm vor, dass die entsprechenden Modelle ausschließlich mit Isofix befestigt werden dürfen. Mittlerweile wurde die Norm etwas gelockert. I-Size Babyschalen, dürfen nun auch mit dem Autogurt befestigt und damit auch in älteren Autos ohne Metallanker verwendet werden.

Was genau ist ein Isofix-System?

Das System Isofix wurde entwickelt, um die korrekte Befestigung des Sitzes im Auto zu gewährleisten und somit den Transport der Kinder noch sicherer zu machen. Denn Isofix schafft eine feste Verbindung zwischen dem Kinderautositz und dem Wagen.

Dabei werden die Isofix-Bügel in die Haltebügel im Auto eingeklinkt. Bei herkömmlichen Kindersitzen hingegen erfolgt die Halterung des Sitzes ausschließlich über den Drei-Punkt-Gurt.

In den Sitzgruppen II und III übernimmt der Gurt hier gleichzeitig die Sicherung des Kindes. Für Babyschalen oder Sitze der Gruppe I sind spezielle Isofix-Basen erhältlich. Sie werden fest mit dem Auto verankert, während die Sitze selbst abnehmbar sind. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Isofix-Fuß oder alternativ ein sogenannter Top Tether, ein Haltegurt oben am Kinderautositz.

Fahrzeuge, die nicht ab Werk über eine Isofix-Halterung verfügen, lassen sich in einigen Fällen nachrüsten.

Kinderautositz-Reboarder-iSize

© depositphotos.com – Kryzhov

Kinderautositz mit Blick nach hinten: Der Reboarder

Unter dem Begriff Reboarder versteht man Kinderautositze, die im Auto gegen die Fahrtrichtung montiert werden. Das Kind fährt also mit dem Blick nach hinten.

Abgesehen von den Babyschalen, wird der Nachwuchs hierzulande in den allermeisten Fällen jedoch in Fahrtrichtung befördert. Sobald das Kind aus der Babyschale herausgewachsen ist, fährt es im Kindersitz vorwärts im Auto.

Experten sind aber längst zu dem Ergebnis gekommen, dass Kinder bis zu vier Jahren am besten in Reboardern sitzen sollten. Der Grund: Während dieser Entwicklungsphase sind die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule der Kinder noch nicht kräftig genug, um den Kopf bei einem Zusammenprall richtig abfangen zu können. In der Folge kann es beim Transport in herkömmlichen und nach vorne gerichteten Kindersitzen zu schweren Kopf- oder Wirbelsäulenverletzungen kommen; eine Gefahr, die nach Meinung von Fachleuten durch die Nutzung von Reboardern erheblich reduziert werden könnte.

Reboarder gibt es in den Sitzgruppen 0/I, I/II sowie 0+/I/II und sind daher für Kinder bis zu einem Gewicht von etwa 25 Kilogramm geeignet. (I-Size-Sitze sind per Norm nur für Rückwärts geeignet und für Kinder bis zu 105 cm konzipiert.)

In Deutschland sind Reboarder noch nicht weit verbreitet. Landläufig gelten sie oft als schwer, unhandlich und umständlich einzubauen. Erfahrungen aus den skandinavischen Ländern belegen diese Sorge jedoch nicht. Dort ist die Nutzung von Reboardern in dieser Altersklasse beinahe schon selbstverständlich.

Tipps zum Kauf eines Kinderautositzes

Um den passenden Sitz für ihr Kind zu finden, sollten Eltern am besten im Vorfeld eine kleine Checkliste anlegen. Folgende Faktoren gilt es dabei zu berücksichtigen:

Kinderautositz Ratgeber - Einkauftipps

© depositphotos.com – interactimages

  • Ist der Sitz für eine bestimmte Entwicklungs- und Wachstumsphase des Kindes bestimmt oder soll er möglichst über einen längeren Zeitraum halten?
  • Soll der Autositz nur in einem oder in mehreren Fahrzeugen genutzt werden? Wenn der Sitz in mehr als einem Wagen zum Einsatz kommt, ist es wichtig, dass er nicht zu schwer ist und sich möglichst leicht ein- und ausbauen lässt. Dies sollte auf jeden Fall auch eine Person alleine bewerkstelligen können.
  • Ist das eigene Fahrzeug für den Kindersitz geeignet? Diese Frage gilt insbesondere für Isofix-Kindersitze und Modelle, die der neuen i-Size-Norm entsprechen. Wer sich für einen herkömmlichen Sitz ohne Isofix entscheidet, sollte auf jeden Fall die Gurtlänge überprüfen. Mitunter kann es sonst zu Problemen kommen, etwa bei der Fixierung von Babyschalen. Eine Einbauprobe ist nicht nur aus diesem Grund unerlässlich!
  • Bei Auswahl des Modells können sich Eltern zum Beispiel an ausführlichen Testberichten orientieren.
  • Egal, welcher Autokindersitz es letztlich sein wird: Er muss den aktuellen Normen entsprechen. Diese erkennen Eltern am entsprechenden Aufkleber am Kindersitz.
  • Nicht zuletzt gilt es, das Wachstum des Kindes im Auge zu behalten, um bei Bedarf rechtzeitig zu einem Sitz in der nächst höheren Gruppe zu wechseln.

Übersicht: Kinderautositze im Test

Kinderautositz Test

© depositphotos.com – Vaicheslav

Kinderautositz Test 2018 – Stiftung Warentest / ADAC (06/18)

Auch 2018 veröffentlichen die Stiftung Warentest und der ADAC gemeinsam einen umfangreichen Kinderautositz Test. Dieses Mal versuchten einige Anbieter mit Innovationen zu Punkten. So haben die Tester mit dem Maxi-Cosi Axissfix Air* erstmals einen Kinderautositz mit Airbag im Prüflabor. Und mit dem Besafe iZi Flex Fix* befindet sich ein i-Size-Sitz für Kinder bis 150 cm Körpergröße im Testfeld. Insgesamt wurden 23 Kinderautositze im Prüflabor untersucht.

Test Unfallsicherheit:

Die Airbags des Maxi-Cosi Axissfix Air* befinden sich in den Brustgurten und werden durch spezielle Sensoren in der Sitzhalterung ausgelöst. Das Konzept überzeugt. Durch die zusätzlichen Airbags werden bei einem Frontalaufprall die Belastungen für den Nacken und Kopf verringert. Der Maxi-Cosi Axissfix Air* schneitet insgesamt „gut“ (2,2) ab.

Aber auch ohne Airbag erreichten die meisten getesteten Kinderautositze im Sicherheitstest gute Ergebnisse, die Britax Römer Modelle (Swingfix i-Size & Baby-Safe2 i-Size*) schafften sogar ein „sehr gut“.

Nur eine „befriedigende“ Sicherheit bieten dagegen der Peg Perego Viaggio 1-2-3 Via und der Chicco Youniverse Fix.

Im aktuellen Kinderautositz Test 2018 fiel allerdings ein Sitz, aufgrund gravierender Sicherheitsmängel, ganz durch.

Der Concord Ultimax i-Size versagte beim Frontalaufprall. Die Gurthalterung riss aus der Rückenlehne.

Test auf Schadstoffe:

Im aktuellen 2018er Autositz Test vielen zudem zwei Sitze durch eine zu hohe Schadstoffbelastung auf.

Im Sitzbezug des Jané Gravity wurde das vermutlich krebserregende Naphthalin gefunden. Im Sitzbezug des Avionaut Ultralite überstieg das gefundene Flammschutzmittel TCPP den Grenzwert um ein Vielfaches. Beide Kinderautositze wurden „mangelhaft“ bewertet.

Schadstoffe in Kinderautositzen:

  • Naphthalin ist ein polyzyklischer Kohlenwasserstoff (PAK) und wird durch die Aufarbeitung bestimmter Erdölfraktionen gewonnen. Vorwiegend wird Naphtahalin in der Kunststoffindustrie eingesetzt. Es wird normalerweise in keinem Verbraucherprodukt gezielt eingesetzt, es kann aber u.a. zu einer Kontamination beim Einsatz von Weichmachern kommen. (Quelle: BfR)
  • Das Flammschutzmittel TCPP wird oft unnötigerweise als Weichmacher eingesetzt und ist vermutlich Krebserregend

Kinderautositz Test 2018: Die Ergebnisse im Überblick

i-Size-Kinderautositze (bis max. 105 cm Körpergröße)

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Jané Gravity (Note: 4,6) – Kinder von 40 bis 105 cm
  • Concord Ultimax i-Size (Note: 5,0) – Kinder von 40 bis 105 cm
  • Avionaut Ultralite + IQ i-Size Base (Note: 5,5) – Kinder von 40 bis 86 cm
i-Size-Kinderautositze (bis max. 150 cm Körpergröße)

Testergebnis: „gut“


Autokindersitze – Von der Geburt bis max. 18kg (Gruppe 0/I)

Im aktuellen Kinderautositz Test 2018 erreichte in dieser Kategorie kein Modell ein „sehr gut“ oder „gut“. Schau dich bitte in den älteren Tests um (siehe unten).

Testergebnis: „ausreichend“

  • Chicco Cosmos (Note: 4,0)
Kindersitze – Von 9 kg bis max. 36 kg (Gruppe I/II/III):

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Peg Perego Viaggio 1-2-3 Via (Note: 3,2)
  • Chicco Youniverse Fix (Note: 3,3)
Kindersitze – Von 15kg bismax. 36 kg (Gruppe II/III):

Testergebnis: „gut“


Die detaillierten Ergebnisse zum Autokindersitz Test sowie den ganzen Artikel könnt ihr im Heft 06/2018 oder auf der Homepage von Stiftung Warentest oder auf der Seite des ADAC nachlesen. || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de

Kinderautositz Test 2017 von ADAC & Stiftung Warentest (11/17)

Im Herbsttest 2017 von Stiftung Warentest und ADAC waren Kinderautositze in allen Größen vertreten, dazu 5 i-Size-Kindersitze nach der neuen UN ECE Reg. 129. Im Gesamtergebnis positiv (12x „gut“), gab es mit dem Sitz von Jané und dem Recaro Kindersitz aber auch wieder zwei „mangelhafte“ Ergebnisse.

Test Unfallsicherheit: Jané und Recaro versagen

Zwölf der sechzehn getesteten Babyschalen und Kinderautositze schnitten insgesamt mit „gut“ ab. Diese Modelle überzeugten vor allem in dem wichtigen Test auf Unfallsicherheit.

Bis auf den Concord Vario XT-5 und dem Maxi-Cosi Rodi XP fix (beide „befriedigend“), erzielten die Kindersitze im Unfallschutz ein „gut“ oder „sehr gut“. Sie überstanden die Aufprallsimulation anstandslos und die jeweiligen Gurtsysteme leiteten die entstehenden Kräfte entsprechend ab. Die Modelle im aktuellen Kinderautositz Test übertreffen in diesem Teilbereich die gesetzlichen Vorschriften teils sogar recht deutlich.

Durchgefallen sind hingegen der Jané Grand sowie der Recaro Kindersitz Optia mit Smart Click Base.

Die getesteten Autositze von Jané hoben beim Frontalcrash ab, rasteten aus und wurden nach vorne katapultiert oder es lockerten sich die Haken der Isofix-Halterung.

Jané verkauft den Kinderautositz weiterhin. Kunden können ihr Exemplar aber kostenlos reparieren lassen. Für weitere Infos muss nur der OR-Code am Sitz gescannt werden. Alternativ kann auch die Produktnummer unter http://jane.es/frameweb/de/product-register eingegeben werden.

Der Recaro Kindersitz löste sich beim Frontalaufprall im aktuellen Kinderautositz Test von der Smart Click Base und der 15 Kilogramm schwere Dummy schleuderte nach vorne.

Recaro hat den Kinderautositz vom Markt genommen und bietet einen kostenlosen Umtausch an. Man kann sich unter folgendem Link für den Umtausch registrieren: https://safety.recaro-cs.com

So wurde für den Frontalaufprallversuch eine neue Karosserie (Golf VII) verwendet, ein neuer Crashtestdummy (Q10, „10-jähriger“) eingeführt und der übliche 3-jährige Dummy mit einem neuen Sensor für die Überprüfung der Druckbelastung im Bauchbereich ausgestattet.

Frontalaufprallversuch (Quelle: ADAC)

Frontalaufprallversuch (Quelle: ADAC) – Kinderautositz Test 2015

Der Seitenaufpralltest wurde weiterentwickelt und an die neue i-Size-Verordnung (ECE-R) angelehnt, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht.

Für die Überprüfung der Ergonomie und Bedienbarkeit kamen zudem aktuelle Fahrzeugmodelle zum Einsatz, an denen u.a. die Installation und die Anpassbarkeit der Autokindersitze getestet wurden.

So wird die Anschnallpflicht zur Kür: Die Testsieger im Autokindersitze Test 2015

Kinderautositz Test-Übersicht 2015 von ADAC & Stiftung Warentest (Quelle: ADAC)

Kinderautositz Test-Übersicht 2015 von ADAC & Stiftung Warentest (Quelle: ADAC)

ADAC / Stiftung Warentest – Tipp: Beim Kauf von Autokindersitzen sollten das eigene Auto und die Kinder dabei sein. Schon im Voraus kann so geprüft werden, ob ein Sitz auch wirklich zum Auto passt, das Kind sich wohlfühlt und der Einbau und die Anpassungsmöglichkeiten leicht von der Hand gehen.

Autokindersitze gibt es u.a. in den getesteten Klassen „Bis 13 Kilogramm (0+)“, „i-Size“, „9 bis 18 Kilogramm (I)“, „9 bis 36 kg (I/II/III)“ sowie „15 bis 36 Kilogramm (II/III)“. Der Test 2015 hat gezeigt, dass Eltern für ihre Kinder in jedem Alter Modelle mit dem Gesamturteil „gut“ bekommen können.

Manche erreichen zumindest in den Teilergebnissen sogar ein „sehr gut“, so der Cybex Cloud Q (Sicherheit), Maxi Cosi Axissfix, Britax Römer King II ATS, Britax Römer Kidfix SL SICT, Joie Trillo LX (Schadstoffprüfung).

Diese Modelle wurden insgesamt mit „gut“ getestet:

Bis max. 13 Kilogramm (0+):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze bis 13 kg (0+)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): bis 13 kg (0+)

i-Size – ca. 6 Monate – 4 Jahre:
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 61 cm bis 105 cm (i-Size)

Autokindersitze Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 61 cm bis 105 cm (i-Size)

9 bis max. 18 Kilogramm (I):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 18 kg (I)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 18 kg (I)

9 bis max. 36 kg (I/II/III):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 36 kg (I/II/III)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 9 bis 36 kg (I/II/III)

15 bis max. 36 Kilogramm (II/III):
Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 15 bis 36 kg (II/III)

Kinderautositz Test 2015 (ADAC & Stiftung Warentest): Sitze 15 bis 36 kg (II/III)

Schadstoffe, Versagen im Crashtest: Diese Autokindersitze haben im Test 2015 nicht überzeugt

Vier Autokindersitze sind im aktuellen Kinderautositz Test von ADAC und Stiftung Warentest mit einem „mangelhaft“ durchgefallen.

Versagen im Crashtest:

Als einziges Modell erhielt der Hauck Varioguard (bis 18 Kilogramm 0+/I) in der Kategorie Sicherheit ein „mangelhaft“. Den Frontal-Crashtest überstand der Kindersitz nicht. Die Sitzschale löste sich aus der Basis, der Sitz klappte nach vorn. Ein angeschnalltes Kind würde auf den Vordersitz prallen. Das Verletzungsrisiko sei sehr hoch, so die ADAC-Tester.

Zwei Autokindersitze, der Cam Gara 0.1 und der Chicco Gro-Up 123, kamen im Sicherheitstest über ein „ausreichend“ nicht hinaus.

Schadstoffprüfung:

Auch hier viel der Hauck Varioguard auf. Die Tester fanden ein gesundheitsschädliches Flammschutzmittel. Drei weitere Sitze, der Casualplay Sono Fix, der Simple Paranting Doona sowie der Simple Parenting Doona mit Isofix Base erhielten in der Schadstoffprüfung zudem nur ein „mangelhaft“ und wurden abgewertet. Man fand in den Gurtpolstern und Sitzbezügen erhöhte Mengen an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.

Die kompletten Ergebnisse zum Kinderautositz Test und den gesamten Artikel könnt ihr auf der Homepage von Stiftung Warentest || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.de


Was kosten die besten Kinderautositze?

Die besten i-Size Modelle

Testsieger
kiddy 41940EL010 Kindersitz I-Size inklusive Isofix Base 2 Night Blue
Cybex Gold Aton M i-Size, i-Size Babyschale (45-87 cm, max. 13 kg), Kollektion 2018, manhattan grey
kiddy 41942EL123 Evoluna i-Size 2 inklusiv Isofix Base 2, schwarz
Maxi-Cosi Rock sichere Babyschale, Gruppe 0 + (0-13kg), Kindersitz für One i-Size Konzept, nomad schwarz
Modellkiddy 41940EL010 Kindersitz I-Size inklusive Isofix Base 2 Night Blue*Cybex Gold Aton M i-Size, i-Size Babyschale (45-87 cm, max. 13 kg), Kollektion 2018, manhattan grey*kiddy 41942EL123 Evoluna i-Size 2 inklusiv Isofix Base 2, schwarz*Maxi-Cosi Rock sichere Babyschale, Gruppe 0 + (0-13kg), Kindersitz für One i-Size Konzept, nomad schwarz*
Testergebnis
Bewertung1,5Sehr gut2016
Bewertung1,6Gut2017
Bewertung1,7Gut2018
Bewertung1,7Gut2018
PreisEUR 434,93 € 363,99
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Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 16:27 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die besten Modelle aus der Gruppe 0+

Maxi Cosi 79808960 Pebble Plus Kindersitz, grauCybex Gold Aton 5, Autositz Gruppe 0+ (0-13 kg), Kollektion 2018, lavastone blackgb PLATINUM Babyschale Idan Monument Black-blackRECARO Guardia Performance Black
ModellMaxi Cosi 79808960 Pebble Plus Kindersitz, grau*Cybex Gold Aton 5, Autositz Gruppe 0+ (0-13 kg), Kollektion 2018, lavastone black*gb PLATINUM Babyschale Idan Monument Black-black*RECARO Guardia Performance Black*
Testergebnis
Bewertung1,6Gut2015
Bewertung1,6Gut2017
Bewertung1,8Gut2017
Bewertung1,8Gut2017
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Maxi Cosi 79808960 Pebble Plus Kindersitz, grau
Testergebnis
Bewertung1,6Gut2015
Preis € 217,33
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gb PLATINUM Babyschale Idan Monument Black-black
Testergebnis
Bewertung1,8Gut2017
Preis € 169,95
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RECARO Guardia Performance Black
Testergebnis
Bewertung1,8Gut2017
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Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 10:40 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die besten Modelle aus den Gruppen I/II/III

Cybex Silver Solution M-fix SL, Autositz Gruppe 2/3 (15-36 kg), gray rabbit, mit IsofixCybex Silver Solution M SL, Autositz Gruppe 2/3 (15-36 kg), rumba red, ohne IsofixJoie Traver Kindersitz Autositz Gr. 2/3 CoalNuna AACE Kindersitz Design 2018 grau
ModellCybex Silver Solution M-fix SL, Autositz Gruppe 2/3 (15-36 kg), gray rabbit, mit Isofix*Cybex Silver Solution M SL, Autositz Gruppe 2/3 (15-36 kg), rumba red, ohne Isofix*Joie Traver Kindersitz Autositz Gr. 2/3 Coal*Nuna AACE Kindersitz Design 2018 grau*
Testergebnis
Bewertung1,7Gut2017
Bewertung1,7Gut2017
Bewertung1,8Gut2018
Bewertung1,9Gut2018
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Nuna AACE Kindersitz Design 2018 grau
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Zuletzt aktualisiert am 16. August 2018 um 14:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die aktuellen Testkriterien von ADAC & Stiftung Warentest (ab 2015)

Für jeden Kinderautositz Test werden die jeweiligen Model anonym eingekauft. Jede Teildisziplin geht mit einem bestimmten Anteil in das gesamte Qualitätsurteil ein. Eine Ausnahme bildet der Teilbereich Schadstoffe. Es geht nicht direkt in das Gesamtergebnis ein, bei größeren Schadstoffmengen wird das Gesamturteil aber auch abgewertet.

Die Teildisziplinen setzen sich wiederum aus vielen Einzelwertungen zusammen.

Das Gesamturteil wird aus vier Teildisziplinen gebildet:

Unfallsicherheit (50 %)

Die Prüfung auf Unfallsicherheit orientiert an die Verordnungen ECE-R 44 und R 129. Die Prüfung erfolgt mit unterschiedlich großen Dummys. Die jeweiligen Aufprallversuche erfolgen mit einer VW Golf Rohkarosse.

Es werden Frontalaufprall, Seitenaufprall sowie Gurtverlauf und Standsicherheit des Autokindersitzes überprüft

Handhabung (40 %)

In der Teildisziplin werden der Schutz vor Fehlbedienung, der Einbauen, das Anschnallen, die Größenanpassung, der Sitzumbau, die Gebrauchsanleitung sowie Reinigung und Verarbeitung überprüft.

Ergonomie (10 %)

Im Teilbereich Ergonomie testen Kinder sowie drei Experten den Platzbedarf, die Sichtverhältnisse, die Sitzposition, die Polsterung und die Beinauflage an verschiedenen Plätzen der Testfahrzeuge (Ford C-Max, VW Golf VII, Opel Adam).

Schadstoffe (0 %)

Im Schadstofftest werden alle Materialien, die mit dem Kind in Kontakt kommen können, getestet. Die Sitzbezüge und Gurtpolster werden auf PAK, Phthalate, Organophospor-Flammschutzmittel, Phenolische Verbindungen und Formaldehyd überprüft.

Gründe für Abwertungen:

  • Unfallsicherheit, Handhabung oder die Note für Schadstoffe = mangelhaft, Gesamtergebnis = mangelhaft
  • Note nur befriedigend bei Unfallsicherheit oder Handhabung, Gesamtergebnis wird abgewertet
  • nur ausreichend im Urteil Schadstoffe, Gesamtergebnis wird abgewertet
  • Frontal- oder Seitenaufprall = mangelhaft, Unfallsicherheit = mangelhaft
  • ab befriedigend bei Frontal-, Seitenaufprall oder Sicherheit der Sitzkonstruktion, Ergebnis Teilbereich Unfallsicherheit wird abgewertet
  • Schutz vor Fehlbedienung = mangelhaft, Handhabung = mangelhaft
  • ab befriedigend bei Schutz vor Fehlbedienung, Anschnallen oder Einbauen, Teilbereich Handhabung wird abgewertet
  • Urteil für Schadstoffe kann nicht besser sein als die schlechteste Note für PAK, Phthalate (Weichmacher), Organophospor-Flammschutzmittel, Phenolische Verbindungen oder Formaldehyd (Quelle:)

Beitragsbild: depositphotos – marchibas


Der Beitrag wurde am 06.06.2018 aktualisiert!


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