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Sprühen oder Einwaschen?

Imprägnierspray im Test (Stiftung Warentest)

Zuletzt aktualisiert

23. Oktober 2023

Kategorie

Testberichte

Imprägnierspray im Test

Deine Kinder möchten gerne im Regen spielen? Lass sie doch einfach. Es kann viel Spaß machen. Regen ist schließlich kein Problem, wenn man die richtige Kleidung anhat. Und die sollte möglichst imprägniert sein, damit der Körper trocken bleibt.

Bei der Sache gibt es aber ein Problem: Die Imprägnierung gekaufter Regenkleidung leidet mit der Zeit. Imprägniermittel kann sie wieder auffrischen, damit du und deine Kinder nicht nass werden.

Allerdings wirken nicht alle Imprägniermittel gleich gut. Das zeigt ein Imprägnierspray-Test der Stiftung Warentest. Und noch etwas ist bedenklich: Einige der Mittel enthalten problematische per- und polyfluorierte Stoffe.

Testsieger (Note: 1,7) bei den Imprägniersprays wurden Holmenkol Natural Proof und Toko Eco Proof Textile. Etwas schlechter schnitten mit der Note 2,1 die beiden bestplatzierten Einwasch-Imprägnierer ab.

Überblick: Die besten Imprägniermittel im Test bei Stiftung Warentest

Imprägnierspray im Test

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriediegend“

  • Solitaire Combi-Dry (Note: 2.6)
  • Hey Sport Tex FF Impra (Note: 2.7)

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Imprägnol Universal Imprägnier-Spray (Note: 4.6)
  • Collonil Carbon Pro (Note: 4.7)
  • Deichmann Nässeblocker (Note: 4.7)
  • Lowa Water Stop Pro (Note: 4.8)
  • Solitaire Nano Plus (Note: 5.2)
  • Rossmann Rubin Imprägnierspray (Note: 5.5)

Einwasch-Imprägnierer

Testergebnis: „gut“

Wie gut funktioniert die Imprägnierung?

Die Qualität der Imprägnierung ist sicherlich das wichtigste Kaufkriterium bei einem Imprägniermittel. Kann es durchfeuchtete Kleidung oder Schuhe nicht ausreichend gut verhindern, ist es ein schlechtes Produkt.

Fast ebenso wichtig ist aber die Zusammensetzung des Mittels. Hersteller sollten auf problematische Inhaltsstoffe möglichst verzichten. Weitere Kaufkriterien sind der Preis und die Handhabung: Wie einfach lässt sich das Imprägniermittel auftragen?

Auch beim Test zählt vor allem die Qualität

Auch beim Imprägniermittel-Test der Stiftung Warentest kam es für ein gutes Ergebnis vor allem darauf an, dass die Imprägnierung Feuchtigkeit gut abwehrt.

Dieses Testkriterium steuerte 60 Prozent zum Gesamtergebnis im Imprägnierer-Test bei. Die Handhabung und das Kriterium „Umwelt und Gesundheit“ waren dagegen mit jeweils 20 Prozent am Gesamtergebnis beteiligt.

Wasserabweisende Imprägnierung: Nicht jede ist effektiv!

Stiftung Warentest prüfte die Qualität der Imprägnierung, indem sie den imprägnierten Stoff bis zu zehn Mal mit 250 Milliliter Wasser beregnete.

Die beiden Testsieger von Holmenkol und Toko wiesen Wasser auch nach der zehnten Beregnung noch gut ab. Zwei der Imprägniermittel im Test erzielten dagegen schlechte Ergebnisse. Für die Sprays Tex FF Impra von Hey Sport und Carbon Pro von Collonil gab es in dieser Unterkategorie nur ein „ausreichend“.

Die Imprägniermittel sollen aber nicht nur Wasser, sondern zusätzlich Schmutz abweisen. Das schafften tatsächlich alle getesteten Mittel gut. Lediglich bei Mayonnaise waren im Test Rückstände auf imprägnierten Stoffen erkennbar.

Testsieger
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Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2024 um 0:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Vorsicht vor PFAS!

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sowie andere per- und polyfluorierte Substanzen (PFC) besitzen Eigenschaften, die für Imprägniermittel vorteilhaft sind. Sie weisen Wasser und Fette ab, widerstehen Hitze und Druck gut.

Allerdings zählen sie zu den sogenannten synthetisch hergestellten Ewigkeits-Chemikalien. Das bedeutet: Sie werden in der Natur kaum abgebaut. Über Trinkwasser und die Nahrungskette gelangen sie in den menschlichen Körper.

Bei vielen Menschen sind sie dort mittlerweile nachweisbar. Einige der PFAS könnten krebserregend sein, andere den Hormonhaushalt schädigen.

PFAS und PFC müssen nicht sein: Mittlerweile gibt es bessere Alternativen, beispielsweise auf Wasserbasis.

Ein weiteres Risiko: feinster Sprühnebel

Riskant kann neben den PFAS feinster Sprühnebel sein, der bis in feinste Verästelungen der Lunge vordringt, dort Lungenbläschen zerstört und damit das Atmen erschwert.

Das kleine Imprägniermittel-FAQ

Was ist besser: Aerosol- und Pumpsprays?

Mit einem Aerosolspray kannst du Kleidung oder Schuhe imprägnieren, ohne die Sprühflasche abzusetzen. Das Spray sollte aber ausschließlich im Freien verwendet werden, damit der Sprühnebel nicht eingeatmet werden kann.

Beim Pumpspray musst du dagegen immer wieder neu pumpen. Dafür ist beim Pumpspray das Risiko geringer, dass ein besonders feiner Sprühnebel in die Lunge vordringt. Aber auch das Spray am besten im Freien verwenden.

Welche Vorteile bieten Einwasch-Imprägnierer?

Da du diese Imprägniermittel mit der Waschmaschine in Textilien einwäschst, hast du weniger Arbeit. Bei Schuhen funktioniert die Sache allerdings nicht so gut.

Dafür besteht bei den Einwasch-Imprägnierern kein Risiko, dass feiner Sprühnebel die Lunge erreicht. PFAS können aber durchaus vorhanden sein.

Was kosten gute Imprägniermittel?

Die beiden besten Imprägniersprays im Test sind mit 23 beziehungsweise 18 Euro auch die teuersten.

Wenn du ein gutes und preisgünstiges Produkt suchst, kannst du das 100-prozent-PFC-freie und mit gut bewertete Imprägnol Universal Imprägnierspray für etwa vier Euro kaufen.

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Zuletzt aktualisiert am 24. Mai 2024 um 5:44 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. / *Affiliate Link, Werbung

Aber Vorsicht: Ein ähnliches Produkt von Imprägnol enthält PFAS und wurde mit „mangelhaft“ bewertet.

Wie erkennt man PFAS im Imprägniermittel?

Ohne die Hilfe von Produkttests lassen sich PFAS in einem Imprägnierspray kaum nachweisen. Sie müssen nicht als Inhaltsstoffe angegeben werden.

Steht auf der Verpackung dennoch, dass das Produkt etwa Fluor oder Fluorcarbon enthält, ist das ein Indiz für schädliche per- und polyfluorierte Substanzen.


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